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Drohne mit Wärmebildkamera zur Rettung von Rehkitzen und Gelegen

Ein Projekt von Kitzrettung Bothmer e. V.
in Bothmer, Deutschland

Durch Einsatz einer Drohne mit Thermal-Bildtechnik sollen Jungtiere und Gelege in den frühen Morgenstunden gesucht und gefunden werden, um sie dann zeitnah aus den Mähflächen fachgerecht, für die Dauer der Mäh-Arbeiten, zu entfernen und zu sichern.

Carmen Heinen
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Über das Projekt

Jährlich sterben ca. 100.000 Rehkitze und unzählige Gelege von Vögeln bei Mäh-Arbeiten.  
Im Frühjahr ist das Problem besonders groß: Junge Rehkitze leben und verstecken sich im hohen Gras der Felder und Wiesen. Die Landwirte müssen große Flächen dann aber mähen, um Futter und Silage für ihr Vieh zu schaffen. 
Leider ist es für die Landwirte nahezu unmöglich, die Wiesen vor dem Mähen auf Rehkitze zu untersuchen. Hinzu kommt, dass Rehkitze – anders wie oft angenommen und wie es erwachsene Rehe machen würden – nicht beim Herannahen eines lauten Traktors aufspringen und fliehen, sondern liegen bleiben und sich noch tiefer im hohen Gras verstecken. Erkennt der Landwirt das Rehkitz nicht rechtzeitig vor dem Mähwerk, so führen die Mähmaschinen zu grausamen Verletzungen und Verstümmelungen, die „im besten Falle“ gleich zum Tod des Rehkitzes führen, oft aber dem Tier noch lange Leidensstunden bescheren. Der Landwirt holt dann in der Regel schnellstmöglich einen Jäger / Förster / Jagdpächter, der dem Leiden des Tieres ein Ende setzt. 

Durch den Einsatz einer Drohne mit Thermal-Bildtechnik sollen Jungtiere und Gelege in den frühen Morgenstunden gesucht und gefunden werden, um sie dann zeitnah vor Beginn des Mähens aus den Mähflächen fachgerecht, für die Dauer der Mäh-Arbeiten, zu entfernen und unter Aufsicht in Körben zu sichern. Eine Wärmebildkamera kann die „warmen“ Rehkitz-Körper und auch Gelege wesentlich besser im hohen Gras erfassen. Rehkitze liegen oft tief im Gras versteckt und sind selbst mit bloßem Auge nicht erkennbar, selbst wenn man nur wenige Meter neben dem Versteck steht.  Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass die Jungtiere oder die Gelege dem Mähwerk der landwirtschaftlichen Maschinen während der Ernte zum Opfer fallen, in dem sie  verletzt, verstümmelt oder gar zu Tode kommen könnten. Nach Abschluss der Mahd werden die Jungtiere freigelassen und können von den Muttertieren gefunden werden. 

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich dem Tier- und Umweltschutz widmet und möchten durch unsere Aktivität dazu beitragen, unnötiges Tier-Leid zu vermeiden, die Artenvielfalt zu erhalten und die ansässigen Landwirte bei der Suche nach Jungwild, insbesondere Kitzen und Gelegen von Vögeln, zu unterstützen. 
Mit neuer Technologie in Form einer Drohne mit Wärmebildkamera sind die Chancen wesentlich höher, Tiere im hohen Gras aufzuspüren, um sie vor dem sicheren Mäh-Tod zu bewahren. DAS ist UNSER ZIEL!

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