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Hautpilzbehandlung im Tierheim

Ein Projekt von Verein Tierheim Landkreis Marburg-Biedenkopf e.V.
in Marburg, Deutschland

Zur Bekämpfung einer akuten, hochansteckenden Hautpilzinfektion im Katzenbereich und der langfristigen Prophylaxe benötigen wir Spenden um die medizinische Behandlung der Katzen, die Desinfektionsmaßnahmen und den Schutz des Personals zu stemmen.

Tierheimleitung
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Über das Projekt

Hautpilz ist ein leider ständiger, lästiger und hochansteckender Begleiter der Tierschutzarbeit. Wir müssen und möchten uns ihm entgegenstellen um unsere Katzen zu schützen!

Für die aktue Behandlung einer Hautpilzinfektion im Tierheim Marburg, die im Spätsommer im Katzenbereich aufgetreten ist, und für die zukünftige Prophylaxe werden Spenden benötigt.

Immer wieder werden Sporen von "Microsporum Canis" und anderen Hautpilzerregern ins Tierheim getragen, z.B. durch Streunerkatzen, die zwar ansteckend aber nicht symptomatisch sind.
Akut brach diese Infektion auf der Katzenstation im August 2021 aus und muss über viele Wochen (anvisiert sind etwa 2-3 Monate) intensiv behandelt werden. Alle Katzen, die erkrankt oder möglicherweise infiziert sind, müssen behandelt werden, alle Räume müssen immer wieder penibel und streng desinfiziert werden, alle Mitarbeiter*innen müssen geschützt werden. Zugleich arbeiten wir an einem neuen Konzept, um auch weiterhin gut gegen eine neue Infektion aufgestellt zu sein und sie im Keim ersticken zu können.

Zur Behandlung zählen u.a.:
- die Impfungen aller 42 betroffenen Katzen mit dem Impfstof Insol Dermatophyton, Kosten: ca. 100€ pro Katze
- die äußere Behandlung mit dem Mittel "Imaverol", voraussichtlich im mitteleren dreistelligen Bereich
- die zusätzliche Behandlung mit Tabletten, Kosten im dreistelligen Bereich
- gutes Futter (getreidefrei, proteinreich) um dem Pilz keinen Nährboden zu geben, mindestens im hohen dreistelligen Bereich

Zu den Hygienemaßnahmen zählen u.a.:
- der tägliche Einsatz von UV-C-Ozongeräten (auch in der Zukunft), Kosten: ca. 2.300€
- die Reinigung der Zimmer und Einrichtung mit Chlorreiniger, Kosten: ca. 500€

Zu den Schutzmaßnahmen für das Personal zählen u.a.:
- das Tragen und ständige Wechseln von Schutzkleidung (Ganzkörperoveralls, Überschuhe, Handschuhen), Kosten ca. 3.000€
- das Verwenden von sporizidem Shampoo, Kosten ca. 250€

Auch zukünftig sollen uns die UV-C-Ozongeräte, die Schutzkleidung usw. bei der frühzeitigen Bekämpfung und Verbeugung gegen den Ausbruch einer Hautpilzinfektion zur Seite stehen.

Die akute Behandlung, die aktuell den Alltag auf der Katzenstation bestimmt, ist zunächst bis Ende Oktober 2021 anvisiert. So lange eine Behandlung und die damit verbundende Quarantäne andauert, sind Besuche und Vermittlungen sehr schwierig und die Aufnahme neuer Katzen im Tierheim nur sehr eingeschränkt möglich. Katzen warten seit Monaten auf ihren Auszug.
Wir arbeiten also mit Hochdruck daran, die Situation zu entschärfen und tun alles dafür, dass in Zukunft noch besserer Schutz möglich sein wird.