Blockiert Deichbau in Kunkujang-Jattaya

Ein Hilfsprojekt von „SupportING Gambia AG“ (D. Bormann) in Kunkujang, Gambia

2 % finanziert

D. Bormann (verantwortlich)

D. Bormann
Das aktuelle Projekt der SupportING Gambia AG ist das Erste, dass wir zusammen planen, realisieren.Mit Unterstützung des Rotary Club Iserlohn-Waldstadt aus Deutschland und dem Rotary Club Gemert-Beek & Donk-Lieshout aus den Niederlanden wollen wir in Gambia im Dorf Kunkujang-Jataya einen neuen Deich errichten. Hintergrund ist der nachhaltige Schutz der Reisfelder, die durch überschwemmendes Salzwasser aus dem Gambia Fluss größtenteils nicht mehr nutzbar sind. Der bisherige alte Deich wurde durch zahlreiche Überflutungen und fehlende Unterhaltung zerstört.
Aufgrund der existenziellen Bedeutsamkeit der Reisfelder für die Dorfbewohner ist dieses Projekt aus unserer Sicht als erstes zu realisieren. Daher starteten wir im Oktober 2011 eine Projektreise mit fünf Mitgliedern, um uns vor Ort einen Überblick über die Problematik zu verschaffen. In Absprache sowohl mit den Bewohnern von Kunkajan-Jattaya, als auch einem ortsansässigen engagierten Unterstützer aus den Niederlanden trieben wir die Planung voran und befinden uns derzeit in der Hochphase der konzeptionellen Entwicklung des Projektes.Nach der Projektreise im Oktober 2011 haben wir uns für die Umsetzung des Projektes "Deichbau in Kunkujang-Jattaya" entschieden.

Seit der Projektreise finden regelmäßige Treffen der Mitglieder statt, um das Projekt möglichst in der nächsten Trockenzeit, von November bis Mai, durchzuführen.

Nach aktuellem Stand der Lage beginnt der Bau des Deiches im November 2012. Zu diesem Zweck werden mehrere Mitglieder für 3 - 4 Wochen nach Gambia reisen und die Realisierung des Projektes starten.
Zuerst wird über den Zeitraum der Trockenzeit ein ca. 250 m langes Teilstück errichtet, welcher bereits für einen Teilbereich seine Funktion erfüllt.
Die derzeitige Planung verfolgt einen Deichaufbau aus einem Deichkern aus kiesigem Sand, einem Geotextil und einer Deckschicht aus schwach tonig, schluffigem Sand. Beide Bodenarten werden aus einer ortsnahem Grube gewonnen, um den Transportweg zu minimieren. Des Weiteren wird nach der Fertigstellung des Teilstückes entschieden, ob der Deich mit einem Bewuchs zur Erosionssicherheit versehen wird.
Die Besonderheit besteht hierbei im Geotextil, dass nicht wie sonst eine Art Wasserableiter ist, sondern als optische Warnvorrichtung dient. Es besteht aus simplen Reissäcken, welche es dort zu genüge gibt. Es soll den Dorfbewohnern aufzeigen, dass wenn die Reissäcke unter der obersten Deckschicht sichtbar werden, diese oberste Schicht des Deiches wieder neu aufgeschüttet werden muss, um die Funktionstüchtigkeit weiterhin zu gewährleisten.
Der Bau und die Gewinnung der Materialien soll mit Hilfe gambischer Arbeitskräften, sogenannten "Donkey-Karren" und, im besten Falle, eines Baggers durchgeführt werden. Die Unterstützung der Bevölkerung, für die dieser Deich errichtet wird, ist der zentrale Punkt des Projektes. Nur mit deren Hilfe und Arbeitskraft ist diese Umsetzung möglich.

http://www.rotary-iserlohn-waldstadt.de/

http://www.rotary.nl/

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Ort: Kunkujang, Gambia

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Informationen zum Projekt:

Fragen an D. Bormann (verantwortlich):

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