Deutschlands größte Spendenplattform

Forschungsförderung von PRO RETINA Deutschland e.V.

Ein Projekt von PRO RETINA Deutschland e.V.
in Bonn, Deutschland

Erblindung muss kein Schicksalsschlag bleiben: Mit der Forschungsförderung versucht PRO RETINA für Menschen mit Netzhauterkrankungen und drohender Erblindung Therapien und Heilungschancen für über 30 unheilbare Augenerkrankungen zu finden.

Kerstin Türk
Nachricht schreiben

Über das Projekt

PRO RETINA versteht sich als Vermittler zwischen Arzt und Patient. Wir halten den Kontakt zu den Augenärzten, den Wissenschaftlern und Kliniken. So erhalten wir Informationen über den aktuellen Stand der Forschung und die Entwicklung von Therapien. Wir fördern über unsere PRO RETINA Stiftung die Forschung zur Verhütung von Blindheit, indem wir Forschungsprojekte anstoßen und begleiten. In unserer Arbeit werden wir unterstützt von einem Wissenschaftlich Medizinischen Beirat (WMB) und dem Arbeitskreis klinische Fragen (AKF). Mit den Wissenschaftlern gestalten wir Informationsveranstaltungen und wissenschaftliche Symposien. Unser unabhängiges Patientenregister hat das Ziel, Forschung und Medizin mit den Patienten zu vernetzen. Mit Registrierung in dem PRO RETINA-Patientenregister können Sie die Chancen erhöhen, an klinischen Studien zur Therapiefindung bei Netzhauterkrankungen teilzunehmen.
Mehr Informationen auf www.pro-retina.de
Aktuell soll die Forschung von Prof. Marius Üffing, Mitglied unseres WBM, eine mutationsunabhängige Therapie für Netzhauterkrankungen zu finden, unterstützt werden. Er forscht mit einem internationalen Team am Forschungsinstitut für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen: "Erste Ergebnisse zeigen, dass sowohl Stäbchen als auch Zapfen profitieren, sodass wir annehmen, dass sowohl Erkrankungen der Stäbchen (wie die Retinitis Pigmentosa) als auch Erkrankungen der Zapfen (wie die Makuladystrophien, Stargardt und die AMD mit in D bereits über 7 Mio. Betroffenen) profitieren könnten. Sicher sein können wir uns aber erst, wenn wir die geplanten klinischen Studien erfolgreich abgeschlossen haben." Die Gesamtkosten, um einen Therapieansatz durch Phase I/II einer klinischen Studie zu bringen, bewegen sich im Bereich mehrerer Millionen Euro. Aber er sagt: „Auch kleinere Beiträge haben für uns eine große Bedeutung und können unserer Arbeit manchmal genau den richtigen Impuls geben und unsere Handlungsspielräume erweitern. Sie haben einen „Seed“Charakter und zeigen uns, dass Einzelne bereit sind, für dieses Projekt zu spenden oder sich zu engagieren, weil sie es wichtig und überzeugend finden. Genau dies ermutigt auch uns Forschende, unseren Weg weiterzugehen und weiter zu forschen. Diese Beiträge und das damit verbundene Engagement haben Signalcharakter, den wir gern sichtbar machen wollen. Jeder Beitrag hilft uns weiter.“

Dieses Projekt wird auch unterstützt über