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Milch ohne Wasser - ein Frühstück für Kusha

Ein Projekt von Nyumbani Africa e.V.
in Maralal, Kenia

Wir kaufen für Familien Kleinvieh und Saatgut, das sie für sich selbst verwenden sollen, sie sollen damit und für sich arbeiten, um ihr Leben zu verbessern, selbst gestalten und von dem, was sie selbst besitzen, sich vor Ort ein Auskommen zu sichern.

Ute Lepile
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Über das Projekt

Mit Wasser verdünnte Milch und ein kalter Maiskolben zum Frühstück - das ist alles, was Kusha, ein kleiner Samburu-Junge in seinem Dorf Kisima im Nordost zum Frühstück bekommt. Mehr gibt es nicht und das kann es nicht sein. Da muss was gehen. Als gemeinnütziger Verein "Nyumbani Africa e.V." haben wir beschlossen, uns darum zu kümmern. Nämlich ganz einfach, den Familien mit Kindern zu zeigen: Ihr könnt das selbst in die Hand nehmen und: Wir helfen Euch. Wir geben ihnen Geld in die Hand, wir beschließen gemeinsam, was am dringendsten gebraucht wird, sie kaufen für sich nach Ihren Vorstellungen und fangen an. Die Tiere werden gehütet, die sich vermehren, verkauft und selbst verzehrt werden können, Land wird bestellt, gesät, gepflanzt und die Erträge werden selbst genutzt. Wir haben es probiert und es funktioniert. "Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben". Diese weise Erkenntnis ist die Grundlage unseres gemeinsamen Handelns: Die Menschen können selbst vor Ort für sich sorgen, in ihrer Heimat, mit dem, was schon vorhanden ist, sie können ihre Erfahrungen weitergeben, zum Nachahmen andere begeistern. Einzig fehlen gebende Hände, um das Ganze anzuschieben heißt zu finanzieren. Dafür brauchen wir Leute, die das Ganze unterstützen wollen und mit dem einen oder anderen Euro den Familien wieder Hoffnung für ein Leben zu geben, das sie selbst bestimmen können. Wir haben dazu eines unserer Vereinsmitglieder vor Ort, der die Stammessprache spricht, die Probleme und die Menschen kennt und in enger täglicher Zusammenarbeit uns als Verein über Probleme und Fortschritte berichtet. Danach planen wir hier das weitere Vorgehen.
Außerdem haben wir zusätzlich vorgeschlagen, gemeinsam mehr für den Umwelt und das Klima zu tun. Jeder, der einen Baum für Feuerholz fällt oder nutzt, muss dafür zehn Setzlinge in die Erde bringen. Dafür wollen wir Setzlinge vom Nienbaum kaufen, dessen Blätter außerdem noch für Arzneitee verwendet werden können.
Unsere Partner  - zwei Frauen, die alles Schriftliche festhalten und zwei Männer, die das Ganze terminlich planen und vorbereiten und uns die konkreten Bedarfe übermitteln.