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Aus gegebenem Anlass: Spendenaktion für Afghanistan

Ein Projekt von Visions for Children e.V
in Kabul, Afghanistan

In Afghanistan fiel in den letzten Tagen eine Stadt nach der anderen dem Taliban-Regime zum Opfer und Millionen Afghan*innen leben in Angst und Gefahr oder sind auf der Flucht. Es liegt in unserer Verantwortung, zu handeln und zu unterstützen!

Hila
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Über das Projekt

Wer bin ich?  
Mein Name ist Hila und ich wurde in Kabul, Afghanistan, geboren. Als ich drei Jahre alt war, floh meine Familie nach Hamburg. Wäre ich nicht hierhergekommen, wäre meine Ausbildung - vier Jahre nach der Übernahme der Kontrolle der Taliban über Afghanistan und dem Verbot der Schulbildung für Mädchen - abrupt beendet worden. Ich wäre in einem Kriegsgebiet aufgewachsen und meine Familie hätte zu den vielen Binnenvertriebenen gehört, die innerhalb des eigenen Landes Zuflucht suchen. 

Zur aktuellen Lage - die Zeit rennt: 
  • Als die US-Truppen begannen, sich aus Afghanistan zurückzuziehen, rückten die Taliban immer weiter vor. Zuletzt übernahmen sie die Kontrolle über alle größeren Städte. 
  • So sind allein in den letzten Tagen und Wochen Hunderttausende zu Binnenvertriebenen geworden - zusätzlich zu den mehr als 3 Millionen Menschen, die bereits Zuflucht im eigenen Land suchten (laut UNHCR). 
  • Mehr als 18 Mio. Afghan:innen sind in diesem Moment dringend auf Hilfe angewiesen (laut resue.org). 
  • 70 % der Vertriebenen sind Frauen und Kinder (nach Angaben des Afghanischen Ministeriums für Geflüchtete und Repatriierung). 
Es liegt in unserer Verantwortung, zu handeln und diese Menschen so gut es geht zu unterstützen! 
  
Ein großes Privileg für mich ist es, das Land unterstützen zu können, in dem ich geboren wurde. Und das auf eine wirkungsvolle und nachhaltige Weise als Vorsitzende des Vereins Visions for Children. Wir sind eine Nichtregierungsorganisation, die seit 15 Jahren Bildungsprojekte in Afghanistan durchführt und seit Jahren Binnenvertriebene in Geflüchtetencamps in Afghanistan unterstützt. Wir haben bereits 11 Schulen erfolgreich auf- und ausgebaut und durch unsere Nothilfe in Geflüchtetencamps mehr als 35.000 Binnengeflüchtete erreicht. Ebenso konnten wir ein umfangreiches Netz lokaler Partner aufbauen, die jetzt mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen sind. 
 
Trotz der schwierigen Zeit, haben wir beschlossen, unsere Arbeit fortzusetzen und uns nicht aus Afghanistan zurückzuziehen. Wir werden weiterhin ein verlässlicher Partner für die Menschen vor Ort sein und unsere Projekte weiterführen. Wir werden weiterhin Nothilfe für Binnenvertriebene leisten und unsere Schulprojekte in Kabul, Herat und Mazar-e-Sharif unterstützen. Zurzeit arbeiten wir dort an drei Schulbauprojekten, deren Finanzierung weiterhin entscheidend ist. Und den Geflüchteten vor Ort fehlt es an allem Notwendigen. Wir stehen in ständigem Austausch mit unseren Kolleg:innen, die dafür sorgen, dass die Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.  
 
Dies ist ein Moment, in dem Solidarität am meisten gebraucht wird. Bitte teilen Sie dieses Projekt, damit wir gemeinsam so vielen Familien in Not wie möglich helfen können. 

Hila