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Afghanistan: Überlebenshilfe für Kinder zwischen den Fronten

Ein Projekt von Afghanischer Frauenverein e.V.
in Kabul, Afghanistan

Dringender Hilferuf aus Afghanistan: Eine Viertelmillion Menschen sind vor der Gewalt im Land auf der Flucht und mit Nichts als ihrer Kleidung gefangen zwischen den Fronten. Deine Spende rettet jetzt Leben - mit Überlebenspaketen, Nahrung und Medizin

N. Nashir
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Über das Projekt

Dringender Hilferuf aus Afghanistan - Eine Viertelmillion Vertriebene brauchen lebensrettende Hilfe

244.000 Menschen, der Großteil Frauen mit Kleinkindern, sind seit dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan seit Mai 2021 vor der eskalierenden Gewalt im Land neu auf der Flucht und suchen verzweifelt Schutz zwischen den Fronten. Am 10. August allein erreichten 20.000 Geflüchtete aus den umkämpften Gebieten Kunduz, Baglan, Tachar und Badachschan die Stadt Kabul. Die meisten haben nichts retten können, als die Kleider, die sie tragen. Es fehlt an allem: Trinkwasser, Nahrung, Unterkunft, Hygienemöglichkeiten, Schutz und medizinischer Versorgung.

Gefangen zwischen den Fronten
Die 40jährige Kadija aus Kunduz erzählt: „Wir haben die Fenster und Türen unseres Hauses mit Kissen und Teppichen verhängt und doch drangen Kugeln hinein. Sie töteten meinen Mann. Ich habe ihn im Hof mit den Händen begraben. In der nächsten Feuerpause sind wir so schnell gerannt, wie wir konnten.“ Kadija ist mit ihren sieben Kindern die Flucht aus dem umkämpften Kunduz geglückt. Gestern strandeten sie entkräftet, und mit zweien der Kinder erkrankt, an der Ausfallstraße am Stadtrand Kabuls. „Ich weiß nicht weiter, wir haben keine Familie hier, ich weiß nicht wohin. Ich hoffe nur, dass meine Kinder hier sicher sind und wir überleben.“

Deine Spende rettet jetzt Leben
Helferteams des Afghanischen Frauenvereins sind vor Ort: „Viele der Geflüchteten leiden unter Brechdurchfall, zahlreiche Frauen sind schwanger, die Kinder haben Fieber und Atemwegsprobleme, es ist sehr heiß und nirgends gibt es sauberes Wasser. Die Versorgungslage und die hygienische Situation der Schutzsuchenden ist fatal. Wir sehen Kleinkinder unter den Geflüchteten sterben, weil sie dehydriert und unterernährt sind“, beschreibt Dr. Mujib, Arzt im Team, die Situation.

Das bewirkt Deine Hilfe:
Du finanzierst den Einsatz von sechs mobilen Kliniken und Ärzteteams zur medizinischen Erstversorgung der Erkrankten und völlig entkräfteten Frauen und Kinder. Gleichzeitig ermöglichst Du Verteilungen von Überlebenspaketen mit Grundnahrungsmitteln, Trinkwasser und den wichtigsten Hilfsgütern. 
 
Wir danken allen, die Afghanistan jetzt nicht im Stich lassen!