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Tierrettung im Hochwassergebiet

Ein Projekt von Tierrettung Südbaden e.V.
in Ahrbrück, Deutschland

Nach knapp 21 Tagen im Katastrophengebiet ziehen wir als Tierrettungsdienst dennoch eine positive Bilanz. Knapp 100 Tiere konnten wir lebendig retten, versorgen und Besitzern zuordnen. Um das Verbrauchsmaterial zu finanzieren, brauchen wir Hilfe.

A. Seemann
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Über das Projekt

21 unglaublich eindrucksvolle und anstrengende Tage im Katastrophengebiet liegen hinter uns. Wir waren mit 3 Einsatzfahrzeugen und 3 Anhängern im Aartal stationiert. Die Aufgaben reichten von der tiermedizinischen Versorgung in unserem mobilen Versorgungszelt, über die technische Rettung im Gelände und das einfangen versorgungsbedürftiger Tiere, bis hin zur Kadaverbergung. Wir richteten eine Kadaversammelstelle ein, um den Ausbruch einer Tierseuche zu verhindern. Um die 100 Tierkadaver (Haus,- und Nutztiere) konnten wir bereits bergen und abtransportieren. Vor Ort versorgten wir unzählige Haustiere von betroffenen Tierhaltern zusammen mit unserer Tierärztin. Die Fundtiere die durch das Hochwasser überlebten, sicherten wir und ordneten sie bei vorhandener Registrierung den Besitzern zu. Dazu retteten wir unzählige Hühner aus absturzgefährdeten Ställen, Katzen die sich während der Flutwelle auf Bäume retten konnten, sowie umherirrende Kleintiere. 
Der Katastrophenschutzeinsatz stellt uns finanziell vor eine riesige finanzielle Herausforderung. 
Eine Windschutzscheibe unseres Fahrzeuges, sowie 2 Reifen gingen im Einsatz kaputt. Die Fahrzeuginnenräume müssen wir aufgrund des kontaminierten Staubes professionell reinigen lassen. 
Das komplette Verbrauchsmaterial haben wir aus eigener Tasche bezahlt, wir haben unsere Dienste kostenlos angeboten. 
Für die 3 Wochen im Einsatz tankten wir unsere Einsatzfahrzeuge mit Hin- und Rückfahrt für knapp 3500€. 
Gebrauchtes Material muss ersetzt werden, da es den Strapazen des Einsatzes nicht standgehalten hat (Notstromaggregat, Kadaverplane, Teichhosen, Kescher, Boxen, Schuhe, Gummistiefel, Handschuhe etc.).
Um unseren finanziellen Schaden zu mindern, sind wir auf Unterstützung angewiesen.