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ONE EIGHTY° - Indoor Skating auf 180 m²

Ein Projekt von iSo - Innovative Sozialarbeit
in Bamberg, Deutschland

Jugendliche zimmern für die Skatekultur Bambergs. Auf 180m² soll eine modifizierbare Indoor-Skatehalle für ganzjähriges Skaten für ALLE entstehen. Für sportliche und kulturelle Freiheit, Inklusion und Beteiligung! Dafür, dass jede:r mal drankommt :-)

K. Kraus
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Über das Projekt

Skaten ist wieder fest in der Jugendkultur verankert. Ganz im Sinne “into the 90s” begeistern sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dafür. Seit 2020 ist Skateboarding sogar olympische Disziplin. Für die meisten ist es nicht nur eine Freizeitbeschäftigung – Skaten ist eine Lebenseinstellung. Dieser Trend macht auch nicht Halt vor der Stadt Bamberg und ist in Zeiten der Pandemie stark gewachsen. So ist z.B. der Skatepark "Skate Island”, unter der Heinrichsbrücke, zum “place to be” nicht nur für Hardcore-Skater:innen  geworden. Auch bei neu entwickelten Angeboten der offenen Jugendarbeit Bamberg (ja:ba), wie der „Bretterei“ im JuZ (Leihsystem für Skatebegeisterte, die sich kein eigenes Board leisten können) ist der Nachfragezuwachs deutlich spürbar. Das verursacht aber auch Platzprobleme auf den ausgewiesenen Anlagen und Plätzen. Der Bedarf an zusätzlichen Skatemöglichkeiten steigt. Besonders Indoormöglichkeiten, zum wetter- und saisonunabhängigen Skaten, sind in Bamberg überaus rar. Das JuZ am Margaretendamm ist mit seiner Miniramp die einzige Anlaufstelle in Bamberg, um bei Regen, Schnee & Co. weiterhin rollen zu können. Doch die aktuellen Ausmaße der Miniramp lassen keine größere Nutzer:innenzahl zu. Ergo: Stau auf der Ramp!

Junge Skatekultur unterstützen
Bambergs junge Skater:innen äußerten deshalb den Wunsch zur Neukonzipierung bzw. Erweiterung der Miniramp im JuZ. Gemeinsam mit den Pädagog:innen von ja:ba wurde gebrainstormt, geplant und gegrübelt. Das Resultat ist der Ausbau der 180m²-Sporthalle zu einer Indoor Skatehalle für ALLE. 
Die Besonderheit an "One-Eighty°" sind die modifizierbaren, austauschbaren Skateelemente. Eintönigkeit und Langeweile kommen so gar nicht erst auf und die Halle bleibt das ganze Jahr attraktiv.
Davon waren nicht nur die Jugendlichen überzeugt, sondern auch die Stadt, die dem Projektvorhaben bereits eine Anschubförderung hat zukommen lassen. Unter sozialpädagogischer und handwerklich professioneller Begleitung wurde so bereits die Basis von den Jugendlichen selbst gezimmert.

Vielfältigkeit unterstützen
Für den Bau der austauschbaren und veränderbaren Obstacles werden noch weitere Gelder benötigt. Mit den Spendengeldern sollen dann innerhalb verschiedener Workshops Elemente entstehen. Jugendliche, die sich einbringen möchten, können in den Sessions u.a. „How to kicker“ oder „How to curb“, selbst zum Akkuschrauber und Schleifpapier greifen und ihre Halle mit Leben füllen. Hier gilt das Motto: je mehr Gelder zur Verfügung stehen, desto mehr verschiedene Elemente können entstehen und die Halle im Sinne der Nutzer:innen erweitert und ausgebessert werden. Und noch eine Besonderheit des Konzeptes darf nicht untergehen: Durch das besondere Konzept der mobilen Elemente wird die Halle weiterhin für andere Zwecke im Rahmen der Jugendkultur nutzbar sein (z.B. Konzerte und Theateraufführungen im Skatehallen-Flair, PoetrySlams, etc.). 
Die „Skate and Create“-Crew und die Offene Jugendarbeit, insbesondere das JuZ-Team freuen sich über viele Unterstützer:innen!