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Hochwasserhilfe für Wasserrettungsstation der DLRG

Ein Projekt von DLRG Bezirk Essen e.V.
in Essen, Deutschland

Beim großen Unwetter Mitte Juli wurden die Helferinnen und Helfer der DLRG Essen selbst zum Opfer. Noch während sie sich für die Katastrophenhilfe vorbereiteten, wurde die Wasserrettungsstation in Essen-Heisingen von den Wassermassen geflutet.

A. Wagener
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Über das Projekt

 Es ist Mittwochabend Mitte Juli, unsere Katastrophenschützer haben wegen der Wetterwarnungen schon für einen eventuellen Einsatz ihre Schutzausrüstung bereitgelegt. Da geht auch schon der Melder. Doch der Einsatzort ist unerwartet. Die eigene Wasserrettungsstation steht unter Wasser, obwohl der Essener Baldeneysee noch gar kein Hochwasser führt. Der Quell des Übels ist schnell ausgemacht: Die Kanalisation ist überlastet und entlädt die Wassermassen aus Essen-Heisingen in die seenahen Straßen und eben auch in unsere Wachstation. Mit Unterstützung von Feuerwehr und THW beginnen unsere Helferinnen und Helfer mit dem „Entwässern“ des Gebäudes. Da geht der Melder erneut: Katastrophenalarm für alle Wasserrettungszüge in NRW. Noch während das Wasser aus unserer Station gepumpt wird, machen sich die ersten unserer Katastrophenschützer abmarschbereit und rücken nach kurzer Zeit aus. Nun gilt es denen zu helfen, die das Unwetter noch schlimmer erwischt hat. 
Die Daheimgebliebenen machen die Station notdürftig wasserfest, da rappelt der Melder erneut. Die Feuerwehr Essen braucht für die südlichen Stadtteile Rettungsboote und Strömungsretter. Die Aufräumarbeiten müssen warten. Alle Essener Wasserretter sind jetzt im Einsatz!
Zwei Tage später, die ersten Helfer kommen aus den Katastrophengebieten zurück, auch die Einsatzfrequenz in Essen geht etwas zurück. Nun kann der eigene Schaden genauer betrachtet werden. Nahezu alle Türen im Erdgeschoss des Gebäudes sind aufgequollen und müssen ausgetauscht werden, ein elektrischer Torantrieb ist defekt. Ein AED (Defibrillator) hat einen Wasserschaden, persönliche Schutzausrüstung ist unbrauchbar geworden.
Jetzt brauchen wir Eure Hilfe: Helft uns, unsere Station und unser Material schnell wieder einsatzklar zu bekommen. 

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