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Ein neues Zuhause für Geflüchtete in Burkina Faso

Ein Projekt von Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V.
in Burkina Faso

Eine Million Menschen in Burkina Faso sind auf der Flucht vor islamischem Terror. In ihrer neuen Heimat versuchen die Geflüchteten sich eine neue Existenz aufzubauen. Das Difäm ermöglicht den Familien eine sichere und gesunde Zukunft!

Anna Buck
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Über das Projekt

Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram bedroht das Leben der Menschen in Burkina Faso. Über eine Million Menschen sind bereits vor den Überfällen geflohen, darunter viele Kinder. In den Notunterkünften in Piéla versuchen die Geflüchteten, sich eine neue Existenz aufzubauen. Das Difäm Weltweit unterstützt sie über eine lokale Partnerorganisation u.a. mit Saatgut, Schafen und Zäunen.

Das Elend der Flüchtlinge
Einige Geflüchtete kehren nach einer Weile in ihre Dörfer zurück, wo sie ihre Häuser und Felder dann geplündert oder zerstört vorfinden und sich vor dem nächsten Angriff fürchten müssen. Zudem ist in den unsicheren Gebieten kaum mehr die medizinische Grundversorgung gewährleistet, nachdem dort viele Gesundheitseinrichtungen geschlossen wurden. 

Im Umfeld des christlichen Krankenhauses in Piéla im Osten des Landes entstanden zahlreiche Notunterkünfte. Dort sind die  traumatisierten Menschen, die meist nur noch das haben, was sie am Leibe tragen, vor den Angriffen sicher. Difäm Weltweit  unterstützt die Menschen in den Flüchtlingsunterkünften: Über eine lokale Partnerorganisation wurden Moskitonetze, Schlafmatten und Decken zur Verfügung gestellt und Lebensmittelhilfen organisiert. Darüber hinaus werden die Geflüchteten aufgeklärt, wie sie sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können und erhalten Schutzmasken. 

SELBSTVERSORGUNG DURCH ACKERBAU UND VIEHZUCHT
Weil ein Ende der Angriffe nicht absehbar ist, bleiben viele Familien dauerhaft in Piéla und bauen sich dort eine neue Existenz auf, um selbstständig und ohne Hilfe leben zu können. Mit Ihrer Hilfe möchten wir sie dabei unterstützen: So wie sie es vom Leben in den Dörfern gewohnt sind, wollen die Geflüchteten in der neuen Heimat von selbst angebautem Gemüse leben. Difäm Weltweit fördert diese Initiative, die für gesunde Ernährung sorgt und den Familien hilft, wirtschaftlich eigenständig zu werden. Während das Land von den Gemeinden zur Verfügung gestellt wird, beteiligt sich Difäm Weltweit finanziell an der Errichtung von Zäunen, damit das angebaute Gemüse vor Tieren sicher ist, sowie am Bau einfacher Bewässerungssysteme. 

Ihre Spende ermöglicht den Familien, sich in Zukunft selbst zu versorgen und durch den zusätzlichen Verkauf von selbst erzeugten Produkten auf dem Markt ein Einkommen zu erzielen. Jede Familie erhält außerdem zwei Schafe, um mit der Tierhaltung neben Milch und Fleisch für den Eigenbedarf zusätzliches Geld verdienen zu können. Mit diesem Einkommen können stabilere Häuser gebaut und den Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden. 

Das bewirkt Ihre Spende: 
Saatgut: 20 Euro 
Ein Schaf: 40 Euro 
Vorbereitung eines Gartens für eine Familie (umzäunen, roden, pflügen): 225 Euro 
Danke, dass Sie echte Hilfe zur Selbsthilfe möglich machen!