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Gleichberechtigte Menstruationsgesundheit für Geflüchtete und Libanesen

Minyara, Libanon

Das Ziel dieser Kampagne ist es, 150 Geflüchtete und Libanesen mit wiederverwendbaren und waschbaren Menstruationskits zu versorgen, die von einem lokalen Unternehmen Days for Girls Lebanon gekauft werden.

Federica Cecalupo von Hildashaus e.v.
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Durch die Wirtschaftskrise im Libanon stiegen die Preise für Menstruationsprodukte um bis zu 500 %. Da die Regierung in ihrer Nothilfe eine Inklusion der Geschlechter nicht berücksichtigte, hatten libanesische und geflüchtete Frauen Schwierigkeiten, ihre Periode zu bewältigen.
Wir glauben, dass allein die Verteilung von Menstruationsprodukten nicht sicherstellt, dass Menschen in Würde menstruieren können. Aus diesem Grund werden wir neben der Verteilung der Kits auch ein Aufklärungsprogramm über Menstruation in arabischer Sprache durchführen.
Unser Ziel ist es, folgendes zu verteilen:
  • 50 Menstruationskits im syrischen Flüchtlingslager Ibrahim Junction Minyara
  • 50 Menstruationskits im palästinensischen Flüchtlingslager Naher al Bared
  • 50 Menstruationskits an Einheimische bei Days for Girls Libanon
Die Einlagen haben sechs Schutzschichten und passen sich der individuellen Bedürfnisse an. Sie benötigen wenig Wasser zum Waschen, trocknen schnell und können bis zu 5 Jahre lang verwendet werden. Die Beutel sind wasserfest & verstauen gebrauchte Einlagen sicher für unterwegs. Die Wirtschaftskrise hat einen großen Einfluss auf die Preise und die Verfügbarkeit von Basisgütern. Ein Mangel an Menstruationsprodukten bedeutet, dass Frauen und Mädchen eher unhygienische und potenziell gefährliche Methoden zur Bewältigung der Menstruation anwenden, wie z. B. die Verwendung von Zeitungen, zerrissener Kleidung oder sogar Pappe, was zu schweren Infektionen führen kann. Trotz der Herausforderung, Zugang zu Wasser und Hygieneeinrichtungen zu haben, scheint ein waschbarer & wiederverwendbarer Binde die effektivste Langzeitlösung zu sein.
Mit jedem Kit, das Sie spenden, unterstützen Sie nicht nur die Beendigung der Periodenarmut, sondern auch die libanesische Wirtschaft.
Unser Ziel ist es, Brücken zwischen unseren Gemeinschaften in Deutschland und der Gemeinschaft im Libanon zu bilden. Langfristig wird diese Zusammenarbeit zur Umsetzung mehrerer Programme durch einen integrierten sektorübergreifenden Ansatz führen. Das Projekt "Menstrual Health Awareness" zielt darauf ab, eine erste Einschätzung der vielseitigen Probleme im Zusammenhang mit der Menstruationsarmut in Flüchtlingslagern zu geben. 
Das Projekt ist eine Kollaboration von dem Verein Hildashaus e.V. (Berlin) und die NGO ISTG Germany (Heidelberg). Mehr Infos dazu finden Sie im englischen Beschreibung dieser Kampagne.