Deutschlands größte Spendenplattform

Unterstützung der Fußballkultur unter geflüchteten Kindern in Mosambik

Ein Projekt von KuB Berlin e.V.
in Berlin, Deutschland

Wir möchten geflüchteten Kindern in Mosambik Sportkleidung bringen, damit diese Fußball spielen können, ohne riskieren zu müssen, dass die einzige Kleidung, die sie besitzen, dabei kaputt geht. Der Sport gibt ihnen Halt, Selbstvertrauen und Freude.

Abdul Latif Buraimo
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Über das Projekt

Seit Jahren herrscht im Norden von Mosambik Bürgerkrieg: hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor den Gewaltexzessen der islamistischen Terrormilizen. Viele suchen Zuflucht in der Provinz-Hauptstadt Pemba. Sie leben in Lagern am Stadtrand, am Strand oder auf der Straße. Darunter auch viele Kinder und Jugendliche.

Ich heiße Abdul Latif Buraimo und komme selbst aus Pemba, der Hauptstadt der Provinz Cabo Delgado in Mozambik.
Auch meine Eltern und Großeltern sind vor dem Bürgerkrieg nach Pemba geflohen.
Seit 2010 lebe ich in Berlin und kenne seitdem die KuB e.V.. Bei der KuB habe ich Deutsch sprechen gelernt, mich einfach ausgetauscht und wir haben Ausflüge unternommen. Ich habe hier eine Atmosphäre wahrgenommen die den Einzelnen wertschätzt und Zusammenhalt fördert.
Seitdem fühle ich mich der Organisation eng verbunden und unterstütze die KuB bei Bedarf, wie z.B. durch gelegentliche Transporte mit meinem Auto oder als Sprachmittler für Portugiesisch.

Analog zur Unterstützung Geflüchteter durch die Kub hier in Berlin, möchte ich den geflüchteten Kindern- und Jugendlichen in Pemba helfen. 
Ich selbst bin leidenschaftlicher Fußballspieler und seit 2016 bei Sport Union Berlin in der Kreisliga A als Spieler, Trainer und seit 2018 auch als Schiedsrichter tätig.
Die Lebenssituation der geflüchteten Kinder und Jugendlichen in meiner Heimatstadt Pemba und ihre Liebe zum Fußball kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich weiß daher, wie sehr das Fußballspielen helfen kann aus einem problemfokussierten Alltag herauszukommen, der von Krieg, Flucht und Existenznot bestimmt ist. Gemeinsam Fußballspielen macht große Freude und gibt emotionalen Halt, es hilft Selbstvertrauen aufzubauen und eigene Gestaltungsfähigkeit und Wirkmacht zu erfahren. Viele Kinder in Pemba spielen Fußball, überall dort wo sie können, oft auch einfach auf der Straße. Die meisten von ihnen aber haben keine Schuhe und tragen beim Fußballspielen die einzige Kleidung, die sie besitzen. Das heißt, dass sie mit diesen Kleidern auch in die Schule gehen müssen, die Kleidung also möglichst sauber und ordentlich sein sollte und auch geschont werden muss, damit sie möglichst lange hält. All das lässt sich aber kaum mit dem täglichen Fußballspielen in diesen Kleidern vereinbaren, die beim Spielen schmutzig werden oder kaputt gehen können.

Ich möchte die aus dem Kriegsgebiet geflohenen Kinder und Jugendlichen in Pemba in ihrer jetzigen Lebenssituation mit Fußballkleidung unterstützen, damit sie jederzeit und bedenkenlos Fußball spielen können, ohne sich dabei um ihre Alltagskleidung sorgen und riskieren müssen, dass diese kaputt geht.
Deshalb habe ich beim Berliner Fußballverband und -vereinen Sachspenden gesammelt: 
350 Trikots, 200 Shorts, und Hosen, 200 Trainingsjacken, 300 Stutzen, 100 Jogginghosen, 50 Leibchen und 10 Bälle. Diese müssen nun nur noch nach Pemba gebracht werden. Dafür brauche ich 4300 Euro.

Helfen Sie mit das gespendete Fussballequipment nach Pemba zu bringen, damit die Kinder dort in Zukunft sorgenfrei Fußball spielen und dabei Freude, Halt und Zuversicht tanken können!