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Beendet Unterstütze Kriegsdienstverweigerer in der Türkei

Istanbul, Türkei

Beendet Unterstütze Kriegsdienstverweigerer in der Türkei

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Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte setzt die Türkei unter Druck, die Kriegsdienstverweigerung anzuerkennen und die Verfolgung einzustellen. AntimilitaristInnen in der Türkei machen nun Druck, mit Aktionen und Lobbyarbeit.

R. Friedrich von Connection e.V.Nachricht schreiben

Das Tabu ist gebrochen. Türkische Gerichte folgen in ersten Entscheidungen aktuellen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, mit denen die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung gefordert wird. Die türkische Regierung sieht sich gezwungen, zur Frage der Kriegsdienstverweigerung Stellung zu beziehen. Türkische Zeitungen berichten ausführlich über die Situation von Verweigerern. Und trotzdem: Regierung und Militär lehnen die Anerkennung immer noch ab. Kriegsdienstverweigerer müssen weiter mit Verfolgung und Inhaftierung rechnen.
Im Februar 2012 trafen sich KriegsgegnerInnen in Istanbul, um gemeinsam mit Connection e.V., Amnesty International, War Resisters‘ International und dem Quaker UN Office eine Kampagne zu initiieren, um die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung durchzusetzen. Die Aktiven in der Türkei wollen damit zugleich gegen die Militarisierung vorgehen und treten für das Ende des Krieges in Kurdistan ein: „Der einzige Weg, um den Krieg zu beenden, ist eine demokratische und friedliche Lösung. Wir sehen den Militarismus als das entscheidende Hindernis. Wir rufen alle zum Widerstand dagegen auf.“
Ideen für Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit und öffentliche Protestaktionen wurden auf dem Treffen entwickelt. Es gilt, die gerade günstige politische Situation zu nutzen.
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