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Grabsteinrückführung in den Friedhof der Pfarrkirche Künzing

Ein Projekt von Museumsverein Künzing e.V.
in Künzing, Deutschland

Rückführung von liegenden Grabsteinen in den Friedhof bei der Pfarrkirche St. Laurentius in Künzing

Christoph Klingseis
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Projekt „Rückführung von liegenden Grabsteinen in den Friedhof bei der Pfarrkirche St. Laurentius in Künzing“

Im Jahr 1996 wurden in der Gemeinde Künzing insgesamt 11 liegende Grabsteine aus Granit von der Kreisarchäologie Deggendorf unter der Leitung von Dr. Karl Schmotz dokumentiert. Die Steine dienten bis dahin im Pfarrgarten von Künzing als Stütze für die Friedhofsmauer. Es handelt sich dabei um eine Sonderform von sargförmigen Grabsteinen, die nicht wie die meisten Grabsteintypen stehend, sondern liegend auf dem Grab aufgestellt wurden. Diese liegenden Grabsteine waren vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Verwendung. Es handelt sich dabei um eine deutschlandweit einzigartige Denkmälergruppe, deren Vorkommen bisher auf den südostbayerischen Raum sowie das angrenzende Oberösterreich beschränkt ist.

Die Künzinger Steine wurden nach der Dokumentation durch die Kreisarchäologie Deggendorf in der gemeindlichen Kläranlage abgeladen und fristeten dort bis zum Jahr 2021 ein trauriges Dasein. Auf Initiative von Dr. Karl Schmotz und des Museumsvereins Künzing sollen diese bedeutenden Denkmäler nun wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückgebracht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Grabsteine sollen dabei auf einem aufgelassenen Teil des Friedhofs (früher genutzt als Friedhof für die Nonnen des Altenheims der Niederbronner Schwestern) eingebracht werden, der in diesem Zuge neugestaltet wird. Eine Texttafel wird außerdem über die kulturhistorische Bedeutung der ausgestellten Grabsteine informieren.

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