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Tatort Smartphone: Patchwork gegen Digitale Gewalt

Ein Projekt von Patchwork - von Frauen für Frauen gegen Gewalt
in Hamburg, Deutschland

Wer das Smartphone seiner Partnerin oder Ex-Partnerin mit Stalkerware überwacht, macht sich strafbar. Täter können beispielsweise Aufenthaltsorte erkennen, Chatnachrichten lesen und Fotos sehen. Betroffene spüren, dass etwas nicht stimmt.

A. v. Schröder
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Über das Projekt

Wer das Smartphone seiner Partnerin oder Ex-Partnerin mit Spyware bzw. Stalkerware überwacht, macht sich strafbar. Täter können beispielsweise Aufenthaltsorte erkennen, Chatnachrichten lesen und Fotos sehen. Die Betroffenen spüren, dass irgendetwas nicht stimmt und reagieren häufig verängstigt und verzweifelt. Zu einer rechtlichen Konsequenz für Täter kommt es in der Regel nicht. Es scheitert häufig schon daran, dass die meisten Betroffenen nie erfahren oder nie nachweisen können, dass sie per Smartphone überwacht werden. An dieser Stelle setzt die diakonische Beratungsstelle PATCHWORK für von Gewalt betroffene Frauen an. PATCHWORK bietet im Rahmen der Beratung zu Digitaler Gewalt ab sofort den SpyCheck an. Mit dem SpyCheck wird das Vorhandensein von Stalkerware technisch überprüft.

Mit dieser Erweiterung des vorhandenen Beratungsangebots reagieren wir auf neue Herausforderungen durch neue technologische Entwicklungen. So können wir Frauen, die von häuslicher Gewalt oder Stalking betroffen sind, ganzheitlich beraten und sie dabei unterstützen, ihre Selbstbestimmung wiederzuerlangen: auf physischer, psychischer und digitaler Ebene. Über die Telefonberatung von Patchwork können Betroffene Kontakt aufnehmen und einen persönlichen Termin für den SpyCheck vereinbaren. PATCHWORK ist unter der Telefonnummer 0171 6332503 erreichbar von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie montags und mittwochs von 9 bis 18 Uhr.