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Covid-19 Pandemie in Uganda - Spenden für das Arts for Change Centre

Kampala Kajjansi, Uganda

Wir unterstützen die ugandische Organisation Omuti Kreativ während der aktuellen Lockdown-Situation. Im Stadtteilzentrum müssen 40 Kinder versorgt werden, außerdem werden Spenden für die Infrastruktur und den Garten des Stadtteilzentrums benötigt.

Miriam Richter von Arts for Change e.V.
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Während sich die pandemische Lage in Deutschland in den letzten Wochen deutlich verbessert hat, hat sich die Covid-19 Situation in Uganda im Juni 2021 leider rapide verschlechtert. Die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch und trifft auf eine Bevölkerung, von denen gerade einmal 1% einen zweifachen Impfschutz hat. Das Gesundheitssystem ist schon jetzt überlastet, Menschen werden vor Krankenhäusern abgewiesen, es gibt nicht einmal annähernd genug Sauerstoff. Seit dem 18. Juni herrscht in Uganda deswegen ein strenger Lockdown. Alle Schulen und Universitäten wurden geschlossen, der öffentliche Nahverkehr ist eingestellt, es gibt eine Ausgangssperre zwischen 19 Uhr abends und 05:30 Uhr morgens. Der Lockdown stellt viele Menschen in Uganda vor eine immense wirtschaftliche und existentielle Herausforderung. Vor allem Familien und Tagelöhner*innen sind betroffen. Sie können nicht zur Arbeit gehen, da der öffentliche Nahverkehr eingestellt ist. Folglich können sie keine Lebensmittel einkaufen und müssen oft hungern. Durch die Schließung der Schulen kommen täglich junge Menschen ins Arts for Change Centre der Organisation Omuti Kreativ. Es ist für viele der einzige Anlaufpunkt in dieser schwierigen Zeit. Viele Eltern sind nicht in der Lage sich um Betreuung und Versorgung ihrer Kinder zu kümmern. Aktuell kommen jeden Tag 40 Kinder aus der Gemeinde Lweza. Omuti Kreativ möchte ihnen während des Lockdowns einen Schutzraum bieten. Die normalen Projekte wie Schulprogramme und Workshops können im Lockdown zwar nicht stattfinden, aber das Center soll für die Kinder und Jugendlichen offen bleiben – natürlich unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben. Damit das umgesetzt werden kann, wird dringend Unterstützung benötigt, um die Familien vor Ort mit dem Nötigsten zu unterstützen und die eigene Infrastruktur und Versorgung aufrecht zu erhalten. Dringend benötigt werden Spenden für wiederverwendbare Masken, Seife, den steigenden Wasserverbrauch, warme Mahlzeiten für Kinder und Jugendliche, Unterstützung für den Gemeinschaftsgarten sowie Materialien für ein Handwerk-Projekt, das präventiv die Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen verhindern soll. Alle Spenden gehen auf das Konto der deutschen Partnerorganisation Arts for Change e.V. ein und werden dann direkt an Omuti Kreativ in Uganda überwiesen. Die Spenden aus dem Crowdfunding werden nur für die hier angegeben Bedarfe genutzt. Da unklar ist, wie lange der Lockdown dauern wird, ist das Crowdfunding zeitlich nicht begrenzt. So soll eine flexible Finanzierung in der Notlage gewährleistet werden. Bei Fragen stehen wir gerne unter artsforchange@gmx.de zur Verfügung.