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"Marienstraße 11" ein weiteres Haus wird bemalt!

Ein Projekt von Kollektiv K e. V.
in Aalen, Deutschland

Das Kollektiv K gestaltet das Haus in der Marienstraße 11, bei welchem der Umgang mit unserer Umwelt thematisiert wird.

Jakob Arold
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Das Kollektiv K, ein Zusammenschluss aus jungen Künstler*innen in Aalen, welche den subkulturellen Austausch in ihrer Heimatstadt fördern, sowie vielfältige künstlerische Projekte lokal verwirklichen, führen zum zweiten Mal eine Hausbemalung im öffentlichen Raum durch. 

Nach der erfolgreichen Umsetzung des Kunstfrieses an der Fassade eines 150 Jahre alten Lagerhauses im Stadtzentrum, worauf die Stadtgeschichte mit unterschiedlichen Kunsttechniken von der Steinzeit bis zur Gegenwart künstlerisch interpretiert wird, setzt sich das Kollektiv gemeinschaftlich über eine Dauer von zwei bis drei Wochen malerisch mit einem Familienhaus in der Marienstraße 11 auseinander, welches anschließend abgerissen werden soll.

Thematisiert wird der aktuell gefährdete Umgang zwischen Mensch und Natur. Zur inhaltlichen Annäherung veranstaltete das Kollektiv K im Juni die Ausstellung „Monokultur“, wobei zwölf teilgenommene Künstler*innen kritisch die ästhetische Entwicklung durch die Industrialisierung der Landwirtschaft visuell untersuchten. Somit wird weiterführend eine Landschaft, bestehend aus regionalen vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten auf die Fassade projiziert.

Täglich können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aalen die Erweiterung des Gemäldes mitverfolgen, bis die Gewächse das Dach erreicht haben. Der Abriss des Gebäudes, sowie der persönliche Eingriff der Kunstschaffenden an den Gemäuern, nutzt Kollektiv K als optische Metapher, um auf den Verlust der zweifelhaft kostbaren und bedrohten Pflanzen aufmerksam zu machen. Die beschriebene Neugestaltung des Hauses wird währenddessen filmisch von Anfang bis Ende festgehalten. 

Um einen gesellschaftlichen Impact generieren und verbreiten zu können, sammelt das Kollektiv K zur Realisierung des Kunstprojektes, sowie zur Versorgung der Künstler*innen spenden. 

Wir bedanken uns kollektiv für jede Unterstützung!

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