Deutschlands größte Spendenplattform

Erfahren, wo WIR wurden - Kunst und Musik der Eiszeit entdecken

Ein Projekt von URMU - Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
in Blaubeuren, Deutschland

Im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren soll mehr als nur Archäologie vermittelt werden - es soll in jedem das Verständnis dafür wecken, woher wir kommen, wie wir miteinander verbunden sind und wozu wir schon vor 40.000 Jahren fährig waren.

Stefanie Kölbl
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Über das Projekt

Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (URMU)wurde 1965 gegründet, wird von der Stiftung „Urgeschichtliches Museum Blaubeuren und Galerie 40tausend Jahre Kunst“ betrieben. Die Gebäude gehören der Stadt Blaubeuren. Es ist Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württembergs und ist als Schwerpunktmuseum für Urgeschichte in Baden-Württemberg ausgewiesen. Es steht unter der wissenschaftlichen Leitung des Ordinarius für Urgeschichte der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 

Das URMU ist das zentrale Erlebnismuseum im Herzen des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. 

Der Auftrag des Museums ist es, die weltweit ältesten bekannten Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit einem breiten Publikum zugänglich zu machen und damit einhergehend die Lebensweise der ersten modernen Menschen wie auch dabei die Zusammenhänge zwischen Kunst und Kultur in der Altsteinzeit zu vermitteln. Hierbei liegt unter anderem ein Augenmerk darauf, dass der evolutionäre Vorteil der fundamentalen Weiterentwicklung vom Neandertaler zum anatomisch modernen Menschen, welche vor 40.000 Jahren stattgefunden hat, analysiert und hinterfragt wird. Mit explizit geschulten Pädagogen wird diese Fragestellung Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit verschiedenen Bildungshintergründen nähergebracht und vermittelt. 

Diese Vermittlung besteht neben Hands-on Stationen, einem Medienguide und eingestreuter Filmsequenzen im Ausstellungsbereich, auch aus Führungen durch das Haus, Vorführungen wie Speerwerfen und Feuermachen, Exkursionen zu den Welterbehöhlen, wie auch Praxisangeboten wie dem Herstellen von Lederbeuteln, Messern und Schmuck ohne moderne Werkzeuge. Und gerade diese Art der Vermittlung sowohl der Inhalte als auch der Art und Weise wird oft von Schulklassen angefragt. 

Und eben diese Vermittlung soll ausgebaut werden: unter anderem durch die Erweiterung des Vortragsrepertoires, Quiz-Rallyes, neue Tafeln mit neuen/mehr Informationen, mediale Stärkung im Rahmen der Digitalisierung, vermehrt Workshops, Erweiterung der Steinzeitwerkstatt, Erneuerung von einigen Ausstellungsräumen, die dem aktuellen Forschungsstand angepasst werden.

Dieses Projekt wird auch unterstützt über