Deutschlands größte Spendenplattform

Tierwelt / "M.A.E.H." für Menschen mit Behinderung

Ein Projekt von Förder- und Wohnstätten gGmbH
in Kettig, Deutschland

Menschen mit Behinderung, die in Wohneinrichtungen leben, haben kaum eine Möglichkeit ein Haustier zu halten. Deshalb wurde die Tierwelt geschaffen, in der verschiedene Tiere leben. Um die laufenden Kosten zu decken, bitten wir um ihre Spende.

Christine Vogt
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Die Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung, die in einer Wohneinrichtung leben, ein Haustier zu halten, sind oft sehr gering und mit vielen Auflagen verbunden.
Deshalb wurde auf dem Gelände der FWS die Tierwelt - auch „M.A.E.H.“ (Miteinader Arbeiten Erleben Hegen) genannt - geschaffen. Direkt neben der Wohneinrichtung leben zwölf Hühner, ein Hahn, drei Laufenten und vier Ziegen.
Am Vormittag werden die Tiere von Beschäftigten der Tagesförderstätte versorgt. Die Tagesförderstätte der FWS bietet Menschen mit einer schweren Behinderung die Möglichkeit zur Teilhabe am Arbeitsleben. Wir arbeiten nach dem „Work Life Balance Prinzip“, d.h. am Vormittag wird in verschiedenen Abteilungen gearbeitet und am Nachmittag wird erlebt. Beispiel: Am Morgen wird in der Gärtnerei gearbeitet und am Nachmittag im Heu entspannt.
Eine dieser Abteilungen ist die Tierwelt. Hier leisten Menschen mit Behinderung sinnvolle und wertvolle Arbeit bei der Pflege und Versorgung der Tiere. Es finden ganz von allein Interaktionen zwischen Tier und Mensch statt. Die TAF-Beschäftigten übernehmen in Ihrer Arbeit mit den Tieren Verantwortung und lernen viel.

Auch die Menschen mit Behinderung, die in der FWS wohnen, aber nicht in der Tagesförderstätte arbeiten, können Zeit mit den Tieren verbringen. Die Tierwelt ist zudem ein beliebter Pausenplatz für die Mitarbeiter*innen der FWS aus allen Bereichen. Es besteht die Möglichkeit in der Natur zu sein und dort den Tieren zu lauschen, zu fühlen oder einfach nur zu beobachten.
Vor der Coronazeit war die Tierwelt ein Ort der Begegnung. Oft traf man hier Kindergartengruppen, Bewohner des Ortes Kettig oder Spaziergänger des "Obstwiesenwanderwegs", die die Nähe zu den Tieren und die Ruhe der Natur genossen.

Da die FWS sehr ländlich liegt, haben die Beschäftigten in der Tagesförderstätte die Möglichkeit, sich für Tier- und Umweltschutz stark zu machen. Auch die dort wild/frei lebenden Tiere wie einheimische Vögel, Igel, Eichhörnchen, Fuchs und Reh werden beobachtet und ggf. im Winter gefüttert.

Der Hahn Ikaros und seine Damen
Die Hühner sind auf jeden Fall das, was wir „glückliche Hühner“ nennen. Sie haben ein großes Grundstück, wo sie sich tagsüber frei bewegen können, nur nachts gehen sie in den Stall. Die Tiere, die bei uns leben, dürfen auch ihren Lebensabend hier verbringen.

Die Enten
Unsere Laufenten Henry, Selma und Silke können sich ebenso tagsüber auf dem ganzen Gelände frei bewegen. Sie haben einen großen Teich zur Verfügung, den sie auch gerne nutzen. 

Die Ziegen
Unsere Ziegendamen Jamie, Lotte, Blacky und Klara sind absolute Wildfänge, aber auch sehr verschmust. Wie alle Ziegen sind sie verfressen und knabbern alles an, was sie finden. Wenn es aber um ihr Grundnahrungsmittel Heu geht, sind sie richtige Feinschmecker. Hier bevorzugen sie ganz feines Wiesen- und Blütenheu vom Bauern aus dem Nachbardorf. 

Die Tierwelt verursacht laufende Kosten wie bspw. Arzt-, Futter- oder Materialkosten, die nicht refinanziert sind.
Daher bitten wir um Ihre Spende.