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Peer4Queer – Mehr Vorbilder und Verbündete für queere Jugendliche

Hamburg, Deutschland

"Peer4Queer" setzt sich für mehr Vorbilder und Verbündete für queere Jugendliche ein

Christine Robben von KWB e. V.
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"Peer4Queer" unterstützt queere Jugendliche durch Mentoring in ihrer Identitätsfindung in Bezug auf ihre sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität. Dafür qualifizieren wir Jugendliche und junge Erwachsene zu Mentor*innen. 

Jugendliche, die sich nichtheterosexuell und/oder nicht-cis-geschlechtlich (sich also mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, nicht identifizieren) fühlen, können vor verschiedenen Herausforderungen stehen. Nicht nur die Selbstfindung kann dabei schwierig sein, auch das alltägliche und schulische Leben wird davon beeinflusst. Oftmals fehlen Ansprechpersonen und Vorbilder, mit denen sich queere Jugendliche identifizieren und die sie um Rat fragen können. 

Deswegen qualifizieren wir queere Menschen bis 29 Jahren zu Mentor*innen, damit sie als Vorbilder Jugendliche ein Jahr begleiten und sie in ihrer Identitätsfindung, mit ihren Träumen, Zielen und auf ihren Lebenswegen unterstützen können. Die Mentor*innen geben im Eins-zu-eins-Mentoring ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Jugendlichen weiter.

"Peer4Queer" arbeitet außerdem mit Hamburger Schulen zusammen: In Seminaren beschäftigen sich Schüler*innen mit dem Thema queere Identitäten und lernen, wie sie sich für die Belange queerer Jugendlicher einsetzen können. 

Konkret unterstützt das Projekt unter anderem Schüler*innen-Vertretungen sowie -Gremien und begleitet sie langfristig. Dies stärkt die Schüler*innen in ihrer Diversity-Kompetenz und ermutigt sie, sich aktiver für die Interessen queerer Jugendlicher einzusetzen sowie (Mehrfach-)Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Das Projekt "Peer4Queer" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

Dieses Projekt wird auch unterstützt über