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Reparaturmaßnahme an der Aussegnungshalle am Friedhof in Aschenau

Offenberg, Deutschland

Reparaturmaßnahme an der Aussegnungshalle am Friedhof Aschenau kirchlicher Friedhof - ehrenamtliche Führung, Pflege und Verwaltung Kleine katholische Kirchengemeinde mit 350 Seelen, Diözese Regensburg

Christian Holmer von Kath. Kirchenstiftung Aschenau
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Unser Friedhof in Aschenau ist ein kirchlicher Friedhof und wird ehrenamtlich geführt, gepflegt und verwaltet. Trägerin des Friedhofs ist die kleine katholische Expositur-Kirchenstiftung Aschenau. Das Expositurgebiet umfasst ca. 350 Seelen und wird von der Pfarrei St. Vitus Neuhausen verwaltet. Nach Weisung des Bischöflichen Ordinariates Regensburg ist der Unterhalt des Friedhofs aus den Grabgebühren zu bestreiten. Zudem sind wir gehalten, kostendeckend zu wirtschaften. Wie uns das Bischöfliche Ordinariat mitgeteilt hat, können Zuschüsse von Seiten der Diözese Regensburg für Unterhalts- oder Instandsetzungsmaßnahmen nicht gewährt werden. Auch von der politischen Gemeinde Offenberg, in deren Gebiet Aschenau liegt, sind keine Zuschüsse zu erwarten. Die politische Gemeinde unterhält selbst einen kommunalen Friedhof in Neuhausen als Hauptort der Gemeinde.
 
In den vergangenen Monaten musste aus Bedarfsgründen eine neue Urnenwand (Kostenaufwand ca. 20.000 Euro) errichtet und wegen eines Defekts die Kühlvitrine (Kostenaufwand ca. 7.800 Euro) in der Trauerhalle ersetzt werden. Wegen Verwitterung und eines Sturmschadens wurde zudem außerplanmäßig das Friedhofskreuz samt Christusfigur restauriert (Kostenaufwand ca. 7.500 Euro). Diese Investitionen konnte die Friedhofsverwaltung aus Rücklagen noch tragen. Dankenswerter Weise konnte die in den zurückliegenden Monaten nötig gewordene Ersatzbeschaffung in Höhe von ca. 2.000 Euro für den über 50 Jahre alten Sargwagen durch Spenden der Ortsvereine und der Dorfgemeinschaft finanziert werden. 
 
Leider zeigen sich seit dem zurückliegenden Winterhalbjahr auch an der aus dem Jahre 1968 stammenden Friedhofshalle und dem 1998 errichteten Anbau Beschädigungen, die umgehend behoben werden müssen: Absenkung des Fußbodens im Aufbahrungsraum und der Vorhalle, marode Türen zwischen Aufbahrungsraum und Vorhalle, veraltete und teilweise defekte Beleuchtungseinrichtung, sowie die Notwendigkeit eines Neuanstrichs. Die Kosten für eine neue Beleuchtung für die Vorhalle und den Aufbahrungsraum wurden uns bereits von einer Privatperson gespendet. 
 
Die weiteren geplanten Maßnahmen werden (nach Abzug der Beleuchtung) noch Kosten in Höhe von ca. 30.000 Euro verursachen. Es wird versucht, dass einzelne Schritte durch Eigenleistungen der Friedhofsverwaltung und mit Hilfe von freiwilligen Helfern erbracht und die Kosten damit gesenkt werden können. 
Allerdings verbleibt auch dann noch ein nicht unerheblicher Restbetrag, der ausgeglichen werden muss. Insbesondere soll durch die Neugestaltung des Aufbahrungsraumes im Zuge der Arbeiten ein größerer Raum für die Abschiednahme durch die Versetzung der Flügeltüren geschaffen werden. Für die neuen Türen der Friedhofshalle würden wir gern durch einen Glaskünstler aus dem Landkreis Straubing-Bogen eine zeitgemäße Gestaltung der Türen und zu erneuernden Fenster im Abschiedsraum vornehmen lassen.

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