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Kinderhilfe Nkoumisé-Sud, Kamerun, Schulbesuch und Gesundheitsstation

Ein Projekt von Kinderhilfe Nkoumisé-Sud
in Nkoumisé-Sud, Kamerun

Die Bauten stehen bereit, es fehlt das Betriebsmaterial und der Anfangsbestand an Medikamenten. Am Anfang der 3.Coronawelle können ca. 15 000 Menschen durch die Station geschützt werden. Viele Kinder bleiben gesund und behalten ihre Eltern.

Wolfgang Altenhöfer
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Die Kinderhilfe Nkoumisé-Sud hilft verwitweten Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Diese Kinder haben einen Elternteil verloren, weil der Ort  Nkoumisé-Sud bisher ohne jegliche medizinische Versorgung ist. Der schlechte Zustand der Wege verhindert zudem, dass Kranke eines der weit entfernten Krankenhäuser erreichen können. Andererseits sind tropische Krankheiten wie z.B. Malaria weit verbreitet und führen häufig zum Tod noch relativ junger Menschen. 
Fehlt in einer Familie ein Elternteil, dann ist es meistens nicht mehr möglich durch den Anbau von Verkaufsfrüchten wie Kakao, Kaffee oder Ölpalmen das Geld zu beschaffen, um Schulbücher,  Hefte, Schulranzen, Schuluniformen usw. zu kaufen. Ein Schulabschluss ist für Kinder aber auch in Kamerun der Schlüssel für ein selbstständiges Leben. Fehlt er, dann hat der Teufelskreis der Armut oft die nächste Generation erreicht.
Deshalb soll über die Schulbesuchshilfe hinaus mit einer Gesundheitsstation die medizinische Grundversorgung für den Ort und seine Umgebung bereitgestellt werden. Die Station besteht aus dem Zentralhaus für Diagnostik und Erstversorgung, dem Geburtshaus für die Betreuung in der Schwangerschaft und für einen, den heutigen hygienischen Ansprüchen genügenden Rahmen rund um die Geburt und einem Haus für Fortbildung und Personalwohnungen.
Die Station wird von einem Verein geführt, der bereits seit fünf Jahren zuverlässig die Beschaffung und Verteilung der Hilfsmittel für die Schulkinder organisiert.
Der Bau der Station ist abgeschlossen, Wasser- und Stromversorgung sichergestellt und die Möbel sind weitgehend geliefert und qualifiziertes Personal steht bereit (eine junge Frau wurde eigens als Stationsleiterin und Krankenschwester ausgebildet).
Damit die Station eröffnet werden kann sind noch  letzte Geräte für das Geburtshaus und das Labor, ein Startbestand an den gängigsten Medikamenten (keine Apotheke erreichbar) und Verbrauchsmaterial für den Gesamtbetrieb nötig.