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COVID 19 Hilfe für Nepal

Makwampur, Nepal

Nepal ist einer der am schwersten betroffenen Länder der Pandemie mit der höchsten Infektionsrate überhaupt. Unsere lokalen Partner verteilen Nothilfepakete mit Nahrung und Hygeneartikeln an diejenigen, die von jeglicher Hilfe abgeschnitten sind.

Katharina T. von Hatemalo - Hand in Hand für Nepal e.V.
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Nepal befindet sich inmitten der Corona-Pandemie in einer extremen Notlage und hat um internationale Hilfe gebeten. Die Krankenhäuser sind voll, es gibt nicht genügend Beatmungsgeräte und aufgrund der ungenügenden sozialen Absicherung stehen Familien, deren Ernährer erkrankt oder verstirbt ohne Einkommen da. Bald werden entlegenere Dörfer, wie auch schon in der ersten Welle, abgeschnitten sein von der Versorgung.

Eine Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Das Gesundheitsministerium sagte diese Woche, dass die Testrate momentan bei 50% liege, d.h. jeder 2. der getestet wird ist positiv. Besonders hoch ist die Rate im Süden an der Grenze zu Indien, wo Gastarbeiter nach Hause kommen und sich um die Quarantäne zu umgehen (und damit einen Ausfall der Arbeitskraft) nicht testen lassen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Nepal in Bezug auf medizinische Ausstattung sehr stark von Indien abhängig ist, was jedoch selbst in einer Notlage ist.

Nepal hat sein Impfprogramm ausgesetzt, weil es keinen Impfstoff mehr hat.

Wer denkt, viel schlimmer kann es nicht kommen: da die staatliche Hilfe auf Basis der Wählerverzeichnisse organisiert wird und unterste Kasten dort nicht gelistet sind, sind sie von jeglicher staatlichen Hilfe ausgenommen. 

Wir arbeiten mit lokalen Helfern, um direkte Hilfe in betroffene Gebiete zu bringen. Dabei versorgen wir diejenigen, die ansonsten keine Hilfe bekommen mit alltäglichen Hilfsmitteln wie Seife, Desinfektion, Masken und bereiten auch "Emergency Food Parcels" vor, die dann an Hilfsbedürftige verteilt werden können.