Du gegen ACTA - Gemeinsam ACTA stoppen

Ein Hilfsprojekt von „Digitale Gesellschaft e.V.“ (M. Beckedahl) in Berlin, Deutschland

81 % finanziert

M. Beckedahl (verantwortlich)

M. Beckedahl
Im Februar 2012 sind hunderttausend Menschen in über 60 Städten alleine in Deutschland auf die Straße gegangen, um gegen ACTA zu demonstrieren. Bis dahin gab es wenig politische und gesellschaftliche Debatte über die gefährlichen Nebenwirkungen des umstrittenen Handelsabkommen. Nun ist die Chance da, eine Mehrheit im EU-Parlament zu organisieren, um ACTA im Sommer dahin zu werfen, wo es hingehört: In den Papierkorb. Denn ACTA ist schädlich, intransparent und undemokratisch.

Von ACTA-Befürwortern wird immer in den Raum geworfen, ACTA-Kritiker hätten keine Argumente. Natürlich haben wir die und wir können die auch kommunizieren. Wir wollen damit aber auch raus in die analoge Welt und mehr Menschen erreichen und überzeugen!

ACTA ist zudem ein Symbol geworden. Das Abkommen steht für eine langfristige Zementierung eines dringend reformbedürftigen Urheberrechts, das an die digitale Lebenswelt angepasst werden muss. ACTA steht für den einseitigen Abbau von Nutzer- und Grundrechten zugunsten einer schärferen Durchsetzung von Urheberrechten durch eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung. Netzsperren, 3-Strikes-Systeme und die Echtzeitüberwachung des Datenverkehrs sind der Geist von ACTA, den wir in anderen europäischen Staaten teilweise schon beobachten können. Mit ACTA kann dieser Weg zu einer geltenden internationalen Norm werden. Das Abkommen ist daher eine Richtungsentscheidung - und wir wollen in die andere Richtung!

Eine Mehrheit im Europaparlament gegen ACTA ist noch nicht sicher. Jetzt gilt es, den Druck aufrecht zu erhalten.

Wir sind davon überzeugt, dass wir die Chance haben, zusammen mit vielen in diesem Sommer ACTA zu verhindern. Die Lobby der Befürworter ist groß, finanzkräftig, mächtig und lautstark in den Medien vertreten. Doch wir haben die besseren Argumente, kreative Ideen, große Netzwerke und Ideale. Was noch zur besseren Umsetzung fehlt ist eine Finanzierung. Dafür brauchen wir Hilfe und Unterstützung.

Dafür sammeln wir Geld:

Zusammen mit Designern wollen wir verschiedene Informationsmaterialien entwickeln. Wird die angegebene Spendensumme erreicht, werden für wir jede Demonstration ein großes kostenloses Informations-Paket zusammenstellen. Dazu gehören Flyer, Postkarten, Aufkleber und Poster. Ob wir 10.000, 30.000 oder noch mehr Flyer drucken lassen, hängt natürlich von der Nachfrage ab.

Zur besseren Visualisierung der Streitpunkte bei ACTA wollen wir in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Illustrator ein Set von Comic-Figuren entwickeln, z.B. den "ACTA-Man". Ziel ist eine universell zu verstehende Bildsprache für Informationsmaterialien.

Um uns mit anderen Aktivisten in Europa besser zu vernetzen und direkt mit EU-Abgeordneten sprechen zu können, brauchen wir ein kleines Fahrtkosten-Budget.

Wir wollen dazu einen flexiblen Aktionstopf haben, um kurzfristig Aktionen und Ideen bis zur Abstimmung umsetzen zu können um Aufmerksamkeit auf ACTA und die kritischen Punkte zu lenken.

Weiter informieren:

Ort: Berlin, Deutschland

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an M. Beckedahl (verantwortlich):

Fragen & Antworten werden geladen …