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Think positive! Doggy Power for Girls!

Frankfurt am Main, Deutschland

Mädchen in Krisensituationen erleben stärkende und positive Erfahrungen bei der Arbeit und bei Spaziergängen mit speziell ausgebildeten Therapie-Hunden unter Anleitung einer geschulten Pädagogin, um schwierige Lebensphasen besser zu meistern.

Nicole Kreja von FeM Mädchenhaus Frankfurt e. V.
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Für Mädchen, die Zuhause Gewalt erleben, hat sich die Situation in der Corona-Krise verschlimmert. Physische, psychische  und sexualisiert Gewalt haben zugenommen. Seit dem ersten Lockdown sind die Anfragen bei FeM in der Beratungsstelle um 10 Prozent gestiegen. 

FeM hat zur Unterstützung der Mädchen 2020 erstmals ergänzend zur therapeutischen Begleitung und Notfallberatung tiergestützte Therapie angeboten. Unter dem Titel "Think positive! Doggy Power for Girls!" konnte eine speziell ausgebildete Pädagogin mit ihren dafür ausgebildeten Hunden hierfür gewonnen werden, dieses Angebot ehrenamtlich zu erproben.  Das Angebot wurde von den Mädchen stark nachgefragt, außerdem zeigte sich rasch eine positive Verstärkung der Therapie. FeM hat sich daher nach dieser Testphase entschlossen, die tiergestützte Empowerment als Ergänzung in sein Hilfsangebot für Mädchen in Krisensituationen aufzunehmen. Unter dem Motto "Think positive! Doggy Power for Girls!" wird die Pädagogin ab Sommer 2021 Montags von 15 bis 18 Uhr in Einzelsettings von 50 Minuten bis Dezember 2021 wöchentlich Termine anbieten. Hierfür bitten wir um einen Zuschuss für Personalkosten, Therapiemittel, Hundefutter (z. B. Leckerli), Sachkosten. In 2022 soll das Angebot weiter ausgebaut und verstetigt werden. Die Kosten hierfür belaufen sich im Jahr auf etwa 8.600 Euro. 
Öffentliche Mittel stehen für das Angebot nicht zur Verfügung. 

Think positive! Doggy Power for Girls!

Das Angebot der tiergestützten Arbeit richtet sich an Mädchen und junge Frauen zwischen 10 und 21 Jahren. Im direkten Kontakt mit zwei ausgebildeten Therapiehunden können sie positive und stärkende Erfahrungen erleben und sammeln. Ziel ist es, das Wohlbefinden zu verbessern, Unterstützung in schwierigen Lebensphasen zu erfahren und die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu stärken. Dabei stehen die Freude und der Spaß im Umgang mit den Hunden im Mittelpunkt.