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Corona in Indien: Familien gegen Krisen absichern

Churachandpur, Indien

Auch während der heftigen zweiten Corona-Welle in Indien steht humedica den Menschen dort zur Seite. Mit Lebensmitteln, Material und Wissen für eine erfolgreiche Existenzgründung sowie mit Schulungen für den Umgang mit Naturkatastrophen.

H.Rauscher von humedica e. V.
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Als vor einem Jahr in Indien ein nationaler Lockdown verhängt wurde, verloren Millionen von Menschen von einem Tag auf den anderen ihre Arbeit, ihr Einkommen und sogar ihr Obdach. Wanderarbeiter und Tagelöhner mussten teils bis zu 900 Kilometer zurück nach Hause laufen. Man spricht auch von der größten Massenwanderung in der Geschichte Indiens. Zu Hause angekommen, standen sie vor dem Nichts. humedica hilft mit Lebensmitteln sowie Hilfsgütern und unterstützt Familien in zwei besonders betroffenen Regionen, eine Existenz zu gründen und sich gegen zukünftige Krisen zu wappnen.

So hilft humedica bei der Existenzgründung:
  • Ferkel für 100 Familien, um eine in der Region benötigte Schweinezucht aufbauen zu können
  • 30 Nähmaschinen für Frauen, um damit eine Existenz zu gründen
  • Webstühle für 70 traditionelle Weberinnen

Besonders in solchen ländlichen Regionen gibt es weder Katastrophennetzwerk noch Notfallpläne. Das will humedica nun ändern. Dafür sollen neben Schulungen für 1.200 Ersthelfer auch wichtige Utensilien für den Notfall und Erste-Hilfe-Kits besorgt werden. Auch an Schulen und in Krankenhäusern wird das Personal auf den Katastrophennotfall vorbereitet. Um die neu gegründeten Unternehmen zukunftsicher zu machen, erhalten die Gründer zudem in einer Krisenschulung das Wissen, sich gegen Katastrophen abzusichern.