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Indien: Sauerstoff, medizinisches Material und Lebensmittel

Padhar, Indien

Ziel dieser Kampagne ist es, Geld für Sauerstoffkonzentratoren, Beatmungsgeräte, Medikamente und Lebensmittel zu sammeln, damit indische Organisationen den COVID-Erkrankten und ihren Familien helfen können.

Sybille Franck von Deutsch-Indische Zusammenarbeit e. V.
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Die aktuelle Corona-Situation in Indien ist katastrophal. Alle verfügbaren Betten in den Krankenhäusern sind belegt, Sauerstoff ist knapp, und selbst grundlegende Dinge wie Masken oder Medikamente sind nicht ohne weiteres erhältlich. Vielerorts herrschen strengste Ausgangsbeschränkungen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Schulen, die gerade erst wieder teilweise öffneten, sind bereits wieder geschlossen. Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter verlassen erneut in Scharen die Städte, weil ihnen dort der Hungertod droht – gleichzeitig tragen sie so das Virus in ihre Heimatdörfer, die oft über wenig medizinische Infrastruktur verfügen. Unsere indischen Partner helfen trotz der Ausgangssperren, wo sie können: Wie zu Beginn der Krise versorgen sie ihre Zielgruppen mit dem Nötigsten, verteilen Lebensmittel ebenso wie Masken und Desinfektionsmitteln und versuchen, den Kontakt zu ihren Zielgruppen zu halten. Zudem klären sie noch immer darüber auf, wie man sich vor der Krankheit schützen kann. 

Indische Nichtregierungsorganisationen versorgen Menschen in Dörfern und Slums mit Lebensmitteln. Sie verteilen Seifen, denn selbst die ist für viele in Indien ein Luxusprodukt. Auch Masken kann sich nicht jede Familie leisten. Diese Partner unterstützen wir mit Ihrer Hilfe! Für die Menschen in den Dörfern und Slums ist dies überlebenswichtig! 

Ein Partner, das Padhar Hospital im ländlichen Madhya Pradesh, berichtet uns: "Unsere COVID-Station mit 50 Betten ist voll - viele Patienten sind auf Sauerstoff angewiesen. Unsere Sauerstoffanlage ist voll ausgelastet, wir haben 6 Sauerstoffkonzentratoren und viele Flaschen. Es ist extrem schwierig, Sauerstoffflaschen zu beschaffen und die Gebühren sind exorbitant!  Es ist herzzerreißend - wir müssen jeden Tag 25-30 Patienten und Patientinnen abweisen, weil es an Betten und Sauerstoff mangelt. Wir tun etwas, was wir noch nie zuvor getan haben... wir weisen die Bedürftigen ab, weil wir nicht in der Lage sind, eine einfache Grundversorgung zu gewährleisten: LUFT!   Wir sagen ihnen, sie sollen nach Nagpur oder Bhopal fahren, 160-200 km entfernt, wohl wissend, dass der Transport schwierig und teuer ist und die Krankenhäuser dort auch voll sind." 

Diese Organisationen unterstützen wir bei ihrer Corona-Nothilfe:
1. Padhar Hospital (Padhar / Madhya Pradesh) - medizinisches Gerät
2. Muskaan (Bhopal / Madhya Pradesh) - Lebensmittel

Wir aktualisieren diese Liste fortlaufend! Wir sind in stetigem Kontakt mit unseren indischen Partnern, wie sich die Sitation entwickelt und was sie vor Ort benötigen.