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Femizide in Deutschland - Getötet, weil sie Frauen* sind

Tübingen, Deutschland

An jedem dritten Tag wird in Deutschland eine Frau durch ihren (EX-) Partner getötet. Mit der Ausstellung "Remeber my name/Remember my story" und einem Eröffnungsvortrag von Dr. Monika Schröttle wollen wir das Thema Femizid sichtbar machen.

Frauen helfen Frauen e.V. von Frauen helfen Frauen e.V. Tübingen
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Unser Verein Frauen helfen Frauen e. V. hatte im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Jubiläum und gerne hätten wir dazu von vielseitigen Veranstaltungen und Festen berichtet. Damals haben wir uns jedoch dazu entschlossen das Jubiläum pandemiebedingt zu verschieben.

Nun möchten wir unser Vereinsjubiläum in diesem Jahr, wenn auch auf neuen Wegen und in minimierter Form, nachholen. 
Ein Schwerpunkt unseres Jubiläums wird das Thema Femizide (Tötung von Frauen*) sein, zu welchem wir verschiedene Aktionen gestalten möchten. 

Unter anderem werden wir dazu die Femizid-Ausstellung "Remeber my name/Remember my story" nach Tübingen holen und sind derzeit auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Zu der Ausstellung wird es außerdem einen Online-Eröffnungsvortrag am 29. November 2021 mit Dr. Monika Schröttle geben, passend auch im Rahmen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. 

Eine Frau, die ihren Partner verlässt, lebt auch in Deutschland gefährlich. An jedem dritten Tag wird eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet. Ein Erbe des Patriarchats, denn noch immer wähnen sich Männer in dem Glauben, dass ihnen eine Frau gehöre.

Femizide sind keine dramatischen Einzelfälle, wie sie medial noch zu häufig dargestellt werden. Sie haben System und sind Produkt eines gesellschaftlichen Ganzen. Mit Femizid ist die vorsätzliche Tötung einer Frau aufgrund eines angeblichen Verstoßes gegen tradierte und normative Rollenvorstellungen gemeint. Frauen, die selbstbestimmt über ihr Leben, ihren Körper und ihre Sexualität entscheiden wollen, werden von denen, die dies nicht dulden, gewaltvoll bestraft. In Deutschland treten Femizide meist als „Trennungstötung“ auf: also die Tötung der derzeitigen oder ehemaligen Partnerin wegen der durchgeführten oder beabsichtigten Trennung.

Wir wollen dazu beitragen, dieses Thema sichtbar zu machen und benötigen Spenden für das Honorar der Referentin, die Ausstellung und unsere Jubiläumsbroschüre.