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Rettet die Ökoschweine (-haltung)

Berlin, Deutschland

Rettet die Ökoschweine! Hierfür müssen wir den davon betroffenen Bio-Betrieben bei ihrer Klage gegen die Aufstallungs- bzw. Tötungsanordnungen helfen! Als erste Maßnahme müssen wir ein Gutachten zur Risikobewertung auf Bio-Betrieben finanzieren.

M. Wimmer von Fördergemeinschaft Ökol. Landb. Bln-Bgb (FÖL) e.V. | 
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Über das Projekt

Aufstallungs- bzw. Tötungsanordnungen  wegen der Afrikanische Schweinepest sind  Todesstoß für Freilandhaltung!  
Gut Hirschaue und alle freilandhaltenden Biobetriebe brauchen unsere Unterstützung! 
 
Seit Herbst 2020 ist Brandenburg von der für den Menschen ungefährlichen afrikanischen Schweinepest betroffen. Da damit praktisch alle Exportmärkte für deutsches  Schweinefleisch wegbrechen, ergreifen die amtlichen Stellen drastische Maßnahmen – wie die Aufstallungspflicht für Schweine im Umfeld des ASP-Geschehens. 
Insbesondere die Aufstallungspflicht aller Schweine im Umfeld des ASP-Geschehenes bedeutet jedoch das Aus für eine artgerechte Haltung dieser Tiere. Damit käme nicht nur der erwünschte Umbau der Tierhaltung zum Erliegen, auch könnte die steigende Nachfrage nach Bio-Schweinefleisch nicht mehr aus heimischer Produktion gestillt werden. 

Spendenaufruf für Aufrechterhaltungder Freilandhaltung in Brandenburg 

Wir müssen uns jetzt gemeinsam für die Bio-Schweinehaltung stark machen! Dafür brauchen die betroffenen Bio-Schweinehalter bei ihren rechtlichen und öffentlichen Auseinandersetzungen unbedingt unsere Unterstützung! 
Der erste für die Tiere und den Bauern dramatische Fall spielt sich gerade auf dem Bioland-Hof Michael Staar in Brandenburg ab. Alle seine im Freiland gehaltenen 100 Deutschen Sattelschweine, eine sehr alte und kaum noch existierende Nutztierrasse, sollte Staar laut Behördenanordnung in einen Stall umsiedeln. Da dies nicht möglich ist, weil es bei Staars Haltungskonzept schlichtweg keine Ställe gibt, hat er gegen dieses Aufstallungsgebot Widerspruch eingelegt. Diesem wurde stattgegeben, aber gleichzeitig eine Tötungsanordnung ausgesprochen. 
Ein reales Risiko, dass es zu einer Einschleppung der ASP kommen könnte, gibt es allerdings gar nicht. Angeführt wird von Amtsseite die hypothetische Möglichkeit einer Kontamination des Bestands darüber, dass Vögel infiziertes Aas über dem Gehege fallen lassen könnten und sich die ASP auf diese Weise in Staars Bestand verbreitet. Experten beurteilen dieses Risiko als äußerst gering – eine individuelle Risikobewertung wurde im Fall von Staars Betrieb nicht durchgeführt. 

Gegen die Hauptursachen der ASP-Übertragung hat der Betriebe wirksame Maßnahmen ergriffen: Das Außengehege der Sattelschweine ist durch drei Zäune so gesichert (einer davon wolfssicher), so dass ein direkter Kontakt zwischen Wild- und Hausschweinen ausgeschlossen ist. Und da der Betrieb mit seinen Ebern selbst besamt, selbst aufzieht und selbst schlachtet, kommt es zu keinen Tiertransporten und wenigen Kontakten mit unterschiedlichen Menschen. 
Neben Staars Hof gibt weitere betroffenen Betriebe, die eine Aufstallungsanordnung bekommen haben und vermutlich werden diese nicht die letzten sein. 
 
DESHALB: Spenden Sie! 
Zuletzt aktualisiert am 04. Mai 2021