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Die Aidshilfe Köln braucht Dich - Damit nicht alles aus Pappe bleibt!

Köln, Deutschland

Nach 20 Jahren in einem teilweise maroden, beengten Haus zieht die Aidshilfe Köln endlich in barrierefreie Beratungs- und Geschäftsräume. Doch kurz vor dem Ziel fehlen nun wegen Corona und dem Ausfall von Stiftungsgeldern insgesamt 300.000 Euro.

E. Sauer von Aidshilfe Köln e.V.
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Nach 20 Jahren in einem teilweise maroden, beengten Haus und nach über fünf Jahren Planungszeit zieht die Aidshilfe Köln im Herbst 2021 endlich in neue, barrierefreie Beratungs- und Geschäftsräume. In Zukunft gibt es alles unter einem Dach, denn der komplette Verein mit seinen unterschiedlichen Beratungs- und Präventionsangeboten und dem Begegnungs-Café für Menschen mit und ohne HIV zieht in die neuen Räumlichkeiten. Damit endet das größte Bau- und Umzugsvorhaben in der Vereinsgeschichte. Sowohl der innere als auch der äußere Zustand des derzeitigen Gebäudes machen einen Umzug nötig. Der Einbau eines Fahrstuhls zur Herstellung der Barrierefreiheit war nicht möglich. Eine Modernisierung wären vom Kosten-Nutzen-Verhältnis unwirtschaftlich gewesen. Die Aidshilfe Köln hat bereits 500.000 Euro Eigenmittel für den Umbau aufgebracht, sodass die Kosten im neuen Mietverhältnis für die nächsten 20 Jahren unter dem üblichen Marktwert liegen. 
 
Die Vorteile unseres Umzuges auf einen Blick:
  • Durchgehende Barrierefreiheit
  • Moderne Beratungs- und Testangebote
  • Inklusives Kontaktcafé und Mittagstisch für Menschen mit und ohne HIV
  • Mehr Platz für weitere Angebote und ehrenamtliches Engagement
  • Mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung/Handicap
  • Familiengerechte Räumlichkeiten im Frauen- und Familienzentrum
  • Zeitgemäße und ergonomische Ausstattung der Räume
  • Neuausrichtung von partizipativer Selbsthilfe

Doch kurz vor dem Ziel fehlen wegen Corona und dem Ausfall von Stiftungsgeldern insgesamt 300.000 Euro. Die geplanten Gelder mussten aufgrund der finanziellen Auswirkungen der Pandemie für andere Maßnahmen eingesetzt werden. Durch weniger Spenden-Events und weniger Einnahmen aus dem Beratungs- und Testangebot „Checkpoint“ sowie zusätzliche Mehrausgaben für Digitalisierung und Hygienemaßnahmen ist ein Minus in sechsstelliger Höhe entstanden. Die Aidshilfe war aber immer ansprechbar. Es ist gelungen, während des kompletten Lockdowns erreichbar zu sein und den Menschen beratend zur Seite zu stehen. Mit neuen, alternativen und digitalen Angeboten bieten die 34 Mitarbeitenden in der Krise vielfältige Unterstützung für ein Leben fernab von Stigma und Ausgrenzung. Die Pandemie wirkt oft wie ein Brennglas auf das Leben mit HIV. Es drohen verstärkt Belastungen durch Einsamkeit, Existenzängste, Gewalt in der Partnerschaft, Depression und soziale Isolation. Deswegen ist das Aufrechterhalten der Angebote neben dem Umzug die größte Herausforderung aber auch das wichtigste Ziel für den Verein. 
 
Die Folgen der Pandemie gefährden die Zukunftspläne erheblich. Menschen mit und ohne HIV, Ratsuchende sowie ehren- und hauptamtliche Mitarbeitenden der Aidshilfe Köln sollen in einem barrierefreien, modernen Haus Hilfe finden und leisten können!  Bitte hilf uns mit Deiner Spende, unser Umzugsprojekt zu vollenden und somit die vielfältige Arbeit der Aidshilfe aufrechtzuerhalten.