Deutschlands größte Spendenplattform
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Hey Corona, mach mal Pause!

Ein Projekt von Neukirchener Erziehungsverein
in Neukirchen-Vluyn, Deutschland

Corona - das bedeutet für viele Kinder und Jugendliche, sich zuhause aufhalten. Lockdown in den eigenen vier Wänden. In unserem Jugendzentrum ermöglichen wir ihnen, soziale Kontakte zu haben und raus aus dem eingeschränkten Lebensraum zu kommen.

Robert van Beek
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Über das Projekt

Wenn in diesen besonderen Tagen das Telefon von Eva Smits klingelt, sind am anderen Ende meist Kinder, Jugendliche oder deren Eltern auf der Suche nach Abwechslung in ihrem Corona-Alltag. Mal was anderes tun, soziale Kontakte haben oder einfach mal raus aus dem eingeschränkten Lebensraum. Für diese „Corona-Pause“ öffnet das Jugendzentrum Klingerhuf des Neukirchener  Erziehungsvereins die Türen. Kleine, feste Gruppen von Kindern und Jugendlichen können das Haus am Waldrand von Neukirchen-Vluyn nachmittags für 90 Minuten besuchen. Betreuer, Kinder und ihre Eltern sind überglücklich, dass das momentan überhaupt möglich ist.

In der kleinen 3-Zimmer-Wohnung unterm Dach eines Mehrfamilienhauses, wenige Minuten vom Waldrand entfernt, leben Mia (7) und ihr Bruder Fabio* (9). Mit ihren 15 Monate alten Zwillingsschwestern und ihren Eltern ist es etwas beengt, aber man kommt zurecht. Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben die Lebenssituation, wie in vielen anderen Familien auch, aber deutlich verändert. Einschränkungen, Home-Schooling und Home-Office machen das Miteinander auf engstem Raum zu einer Zerreißprobe. Abwechslung tut da not. Durch ihre Teilnahme an Ferienfreizeiten kennen Mia und Fabio das Jugendzentrum bereits und haben hier auch wichtige Freundschaften geschlossen.

Eva Smits und Sascha Kellers kennen Mia und Fabio gut. Mit viel Herzblut und tatkräftiger Unterstützung ihrer Kollegen gestalten sie ein coronakonformes Angebot für ihre jungen Besucher: „Gerade jetzt erkennen wir bei Mia und Fabio, dass die beengte häusliche
Situation ihnen nicht guttut und ihnen seelischen Schaden zufügt. Unsere Angebote im Jugendzentrum sind deshalb so wichtig. Hier schaffen wir Raum, um aus dem Corona-Alltag ausbrechen zu können.“


Mia und Fabio hatten Glück, dass sie das Jugendzentrum kennengelernt haben. Ihre Familie wird im Rahmen einer sozialpädagogischen Familienhilfe betreut. Die Sozialpädagoginnen dort stellten den Kontakt zu Eva Smits und Sascha Kellers her. Seitdem kommen die beiden regelmäßig, werden angeleitet und unterstützt. Sie knüpfen Kontakte zu Gleichaltrigen und können so Abstand zum Alltag finden.

WOFÜR BENÖTIGEN WIR IHRE SPENDE?

Das Jugendzentrum verfügt über ungenutzte Räume, die für einen Ruhe- und Entspannungsraum sowie eine kleine Holzwerkstatt
hergerichtet werden könnten. Im Außenbereich wurden bereits einige freizeitgestalterische Arbeiten vorgenommen. Hier träumen
die Kinder von einem Bodentrampolin und einem neuen Basketballkorb. Die Betreuer würden sich freuen, für das Anleiten sportlicher Aktivitäten den Übungsleiterschein machen zu können. Und die älteren Jugendlichen würden gerne Videoprojekte realisieren und benötigen dafür die technische Ausrüstung.