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PROJECTION. A Trialogue In Swing.

Hamburg, Deutschland

PROJECTION ist ein Kunstprojekt mit tänzerischen und wissenschaftlichen Workshops, internationalem Austausch und einem halbdigitalen Tanzstück. Es erforscht die Bedeutung des Swing aus afrikanischer, nordamerikanischer und europäischer Perspektive.

Marthe Meier von Beyond Borders e.V.
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PROJECTION ist eine internationale Tanzproduktion über die Bedeutung des Vernacular Jazz (Paar- und Solotänze zu Swingmusik) aus einer afrikanischen, einer nordamerikanischen und einer europäischen Perspektive. Sie entsteht in Partnerschaft zwischen Hodi Maputo Afro Swing (Maputo, Mosambik), Emily Vartanian + General Mischiefs (New York, USA) und Swing Time + Beyond Borders e.V. (Hamburg, Deutschland). Die Ergebnisse und Erfahrungen unseres Triologs fließen in ein gemeinsames Tanzstück mit digitalen Mitteln. Die Produktion wird von öffentlichen Workshops begleitet. 

Die internationale Kooperation ist für dieses Projekt unerlässlich, da das Thema nicht einseitig bearbeitet werden kann. Vernacular Jazz ist afroamerikanischen Ursprungs, enstand im Kontext von Sklaverei und Kolonialisierung. 

Ein Anlass für PROJECTION ist die durch Covid-19 vollständig zum Erliegen gekommene Swing Kultur, die von zahlreichen Musik- und Tanzstätten, Bands, Schulen und Festivals getragen wurde und die vielen Menschen Hobby, Sport und soziales Umfeld zugleich war. Motivation für PROJECTION ist, die Zeit zwischen Lockdown(s) und Normalität so zu nutzen, dass es in keinem Fall Einschränkungen in der Umsetzung gibt. Digitale Teile des Projekts sind nicht aus der Not geboren, sondern kreative Bereicherung.

Unser international verbindendes Thema und Instrument ist Vernacular Jazz. Es geht um seine Wurzeln und Geschichte in Bezug auf Kultur, Genderrollen und Musik und darum, warum wir heute tanzen und welche Emotionen unseren Tanz begleiten.

Monatlich findet als Videokonferenz der TRIOLOG statt, in dem die drei Partner ein Thema diskutieren und Erfahrungen, Praktiken und Bewegungen teilen.
Diese werden öffentlich in FOREN eingebettet. Dies sind Workshoptage (voraussichtlich live draußen), in denen in jedem Land Interessierte gemeinsam mit Choreograf:innen und Tänzer:innen ein Thema theoretisch, reflektierend und tänzerisch bearbeiten. 

Wöchentlich probt je Land das Tanzensemble, um die Ergebnisse zu einer Performance zu verarbeiten. In enger Koproduktion entstehen drei kurze hybride Tanzstücke, die je eine Performance live und zwei digital zeigen. Alle drei Choreografien beziehen sich aufeinander und sind nur vollständig in ihrer Gemeinsamkeit durch Projektion.

Am Ende von PROJECTION steht pro Land eine Aufführung. PROJECTION wird in Videos und in einer wissenschaftlichen Arbeit dokumentiert. Wir erhoffen uns eine nachhaltige Tanz- und Kulturpartnerschaft zwischen Hamburg, Maputo und New York.