Tollwutbekämpfung in der Massai Mara (RC)

Ein Hilfsprojekt von „Tierärzte ohne Grenzen“ (Judith F.) in Talek, Kenia

0 % finanziert

Judith F. (verantwortlich)

Judith F.
Hintergrund

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr mehr als 55.000 Menschen an Tollwut, etwa 95% davon in Afrika und Asien. Hunde sind die häufigste Infektionsquelle: 99% der weltweiten Todesfälle bei Menschen sind auf die Übertragung des Virus durch Bisse tollwütiger Haushunde zurückzuführen. Kinder sind besonders gefährdet, denn 30% - 60% der Opfer von Hundebissen sind Kinder unter 15 Jahren. Sie werden häufig beim Spielen von Hunden gekratzt oder gebissen. Das Fatale daran ist, dass sie sich der Gefahr einer Tollwutinfektion meist nicht bewusst sind und daher gerade auf kleinere Verletzungen nicht aufmerksam machen, sodass diese unbemerkt bleiben. Doch nur, wenn unmittelbar nach dem Biss eine fachkundige medizinische Versorgung erfolgt, ist die Krankheit noch zu stoppen. Die Behandlung kostet in Afrika umgerechnet etwa 30 € – Kosten, die für einen Durchschnittshaushalt kaum aufzubringen sind, wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Einkommen dort bei rund 1 € pro Tag und Person liegt. Um die Tollwut weltweit kostengünstig einzudämmen, empfiehlt die WHO die vorbeugende Impfung von Hunden.

Weiter informieren:

Ort: Talek, Kenia

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an Judith F. (verantwortlich):

Fragen & Antworten werden geladen …

Tierärzte ohne Grenzen sucht auch freiwillige Helfer:

Zu den Zeitspenden-Suchen