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Wunscherfüllerbus

Ein Projekt von Schlaganfall Landesverband Niedersachsen e.V.(SLN)
in Burgdorf, Deutschland

Der Schlaganfall Landesverband möchte mit einem zu beschaffenden Wünschebus Mobilitätseingeschränkten ein mehr an Mittun ermöglichen. Eigenständiges Gestalten ist zur Förderung des Selbstbewusstseins unerlässlich. Hier setzt unsere Hilfe an.

Ullrich Weber
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Über das Projekt

Anschaffung eines Wünschebusses

Zur unseren selbst gestellten Aufgaben gehört es Betroffenen ein mehr an Lebensqualität zu ermöglichen.

Das durch das Ereignis einer erworbenen Hirnstörung stark gelittene Selbstbewusstsein muss gestärkt werden. Oftmals sind Betroffene auf lebenslängliche Hilfe und Unterstützung angewiesen. Hierzu gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten. Wir engagieren uns, weil wir wissen, dass Benachteiligung und fehlende Hilfe entwürdigend sind. Durch den Ausgleich von Benachteiligungen sorgen wir für mehr soziale Gerechtigkeit. Durch den Abbau von Ängsten und Vorbehalten beseitigen wir Barrieren in den Köpfen.
 
Unser Projekt setzt genau hier an. Wir möchten Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben und oftmals finanziell schlecht gestellt sind, die Möglichkeit geben, ein größeres Selbstbewusstsein zu erlangen. Dazu gehört auch, dass sie eine sie zufrieden-stellende Aufgabe eigenverantwortlich erledigen können. Bei vielen Betroffenen wurde durch das Ereignis Schlaganfall die Lebensplanung auf den Kopf gestellt. Nicht nur weil die eigene Erwerbstätigkeit gemindert oder in der Folge ausgeschlossen war, sondern auch viele Kontakte abgebrochen wurden. Diese Einbußen sind häufig nicht zu kompensieren. Wünsche werden zurückge-stellt – der Weg in die Isolation ist vorgezeichnet. Sie, die Betroffenen hier im wahrsten Sinne des Wortes abzuholen und ihnen einen Wunsch zu erfüllen oder sie zu einer Veranstaltung zu transportieren (Stärkung des Selbstwertgefühls durch aktives Erleben), obwohl sie nun Einschränkungen haben, soll unser Projekt dienen. 

Wir möchten einen Hochdachbus anschaffen, in welchem wir sechs Personen, ihre Hilfsmittel (Rollatoren etc.) und gleichzeitig zwei Rollstuhlfahrer transportieren können. Hierzu sind die, ausschließlich von den Gesetzlichen Krankenkassen, gezahlten Fördermittel nicht auskömmlich. Die Beschaffungkosten für einen Wunscherfüllerbus belaufen sich auf knapp 45.000€, da zum reinen Hoch-dachfahrzeug weitere Kosten hinzu kommen. Idealerweise eine Rollstuhlhebeeinrichtung (keine Rampe), Schiebetüren im Aufbaubereich an beiden Seiten mit ausklappbaren Trittstufen (Höhenausgleich für Mobilitätseingeschränkte) und entsprechend gut verankerte Haltegriffe. Auch die zu transportierenden Rollstühle erfordern jeweilige Kraftknoten zur Befestigung während der Fahrt. Eine Beteiligung mobilitätseingeschränkter Menschen beispielsweise als Standpersonal auf Messen und anderen öffentlichen Veranstaltungen ermöglicht es uns Betroffenen zu vermitteln, dass sie innerhalb und nicht außerhalb unserer Gesellschaft stehen. Inklusion wird an dieser Stelle gelebte Wirklichkeit.

Da das Fahrzeug auf Dauer genutzt werden soll, wird es, ab Beschaffung/Inbetriebnahme zum Einsatz kommen und ein Stück weit, mit Unterstützung nicht ganz so stark Betroffener und Angehöriger, für einen Nachteilsausgleich sorgen.

Zu diesem Projekt benötigen wir Sie. Wir freuen uns darauf, es gemeinsam mit Ihnen und durch Ihre Unterstützung realisieren zu können.

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