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Arca de Esperanzas - Behinderte Menschen in Honduras brauchen Eure Hilfe

Ein Projekt von Nangina e.V.
in Tegucigalpas, Honduras

In Honduras, Mittelamerika, bietet die Arca de Esperanzas (dt. "die Arche der Hoffnungen") Therapien für schwerstbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Menschen vor Ort benötigen Eure Unterstützung für verschiedene Projekte!

L. Vallée
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Über das Projekt

NANGINA e.V. und ARCA de ESPERANZAS

In Honduras, Mittelamerika, unterstützen wir vom Nangina e.V. seit neun Jahren die Arca de Esperanzas (dt. "die Arche der Hoffnungen") in der Hauptstadt Tegucigalpa. Die Arca bietet Therapien für schwerstbehinderte Kinder – sehr oft mit Geburtstrauma – und lebenspraktische Hilfe für Erwachsene mit Behinderungen an. 

In Honduras ist die „Arca“ eine einzigartige Institution. Aufgabe und Ziel der „Arca de Esperanzas“ ist es, mit Hilfe von 5 Therapieprogrammen Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderungen zu fördern und ihre Lebenssituation und die ihrer Familien zu verbessern.

Im Jahr 2000 wurde die Arca von betroffenen Eltern gegründet. Gegenwärtig  arbeiten dort 24 hauptamtlich Beschäftigte. In Programmen wie z.B. frühkindliche Stimulierung, therapeutisches Reiten, lebenspraktische Bildung mit dem Ziel der Inklusion durch Arbeitsangebote im Bereich Recycling / vertrauliche Aktenvernichtung werden rund 280 Menschen mit Behinderungen betreut.

Die Arca erhält vom Staat schon in normalen Zeiten nur zirka 36% der Aufwendungen ersetzt. Seit der Pandemie zahlt der Staat gar nichts mehr. Viele Eltern der Betreuten sind nicht in der Lage, die Therapien zu bezahlen. So versucht die Arca durch Recycling von alten Möbeln/Geräten und durch Aktenvernichtung andere Einnahmequellen zu erschließen.

Alle diese Aktivitäten erfordern aber genügend Platz, einerseits für die Therapien, andererseits um auf Dauer die notwendigen finanziellen Mittel selbst zu erarbeiten. Die Räume im bisherigen Gebäude sind für diese Aufgaben viel zu klein. Daher werden seit 2018 neue Arbeits- und Werkstattplätze auf einem Gelände am Rande der Stadt gebaut. Dort generierte Einnahmen sollen in einigen Jahren (ca. 2025) die finanzielle Eigenständigkeit der Arca ermöglichen. 
Nun gilt es, diese wichtige und lebendige Einrichtung in Unabhängigkeit zu bringen. Der Verein Nangina e.V. beantragt seit 2017 Fördermittel des BMZ (Bundesministerium f. wirtschftl. Zusammenarbeit) für den Aufbau und die weitere Entwicklung der Arca. Nangina muß dann für jeden Antrag 25 % Eigenmittel aufbringen, was in der augenblicklichen Krise äußerst schwierig ist und dadurch den Aufbau des Arca-Projekts auf Dauer in Gefahr bringt! 
 
Darum bitten wir sehr herzlich um Ihre Mithilfe, um die Arbeit der Arca für die Zukunft zu sichern!

Für einige im März 2021 fertiggestellten Werkstatthallen fehlt aber noch die Ausstattung: Tische, Stühle, Regale, eine Küchenzeile und deren Zubehör und andere Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände. In den anderen Therapiebereichen ist die therapeutische Ausrüstung auch noch unvollständig und z.T. überaltert. Daher bitten wir Sie, helfen Sie uns, Nangina e.V., dabei, die notwendigen Ausstattungen für die Arca de Esperanzas zu finanzieren und so den Eigenanteil an der Finanzierung zu schaffen!