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Unterstützen Sie den WWF im Kampf gegen die Plastikflut!

Ein Projekt von WWF Deutschland
in Berlin, Deutschland

Der WWF arbeitet weltweit mit Menschen, Unternehmen und Politik zusammen, um die Vermüllung der Meere zu stoppen. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, die Plastikflut aufzuhalten!

Isabel Stock
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Über das Projekt

Bilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen:
Der tote Wal, dessen Magen voll von Plastikmüll ist. Die Meeresschildkröte, der ein Strohhalm in der Nase steckt. Kilometerweite Strände voller Müll.  Wenn der aktuelle Konsumtrend anhält, wird sich der Plastikmüll bis 2050 vervierfachen. Schon heute gelangen jedes Jahr etwa 8-11 Millionen Tonnen Kunststoffmüll in die Ozeane und beeinträchtigen Hunderte von Tierarten. Schätzungen zufolge könnte diese Zahl 2040 bis auf 29 Millionen Tonnen jährlich steigen. 
Hier muss gegengesteuert werden!
Wir brauchen eine funktionierende Kreislaufwirtschaft für Kunststoffen in allen Ländern. Das bedeutet, weniger Einwegprodukte, nicht notwendigen Materialeinsatz vermeiden, Produkte so lange wie möglich nutzen, und dann aufbereiten und Wiedernutzen. Recyclingfähigkeit zur Bedingung machen. Außerdem braucht es funktionierende Abfallmanagementsysteme weltweit, damit kein Plastik in die Natur gelangt. 
 
  • Plastikstudie: Wir produzieren zu viel Plastikmüll und recyceln zu wenig – auch in Deutschland. Die WWF Studie: „Verpackungswende jetzt! So gelingt der Systemwandel hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffen in Deutschland“ soll die Herausforderung ganzheitlich angehen. Die Studie zeigt unsere Kunststoffströme auf und rechnet hoch wie sich diese in den nächsten Jahren entwickeln werden. Sie beschreibt wie der Systemwandel gelingen kann. Wie viel Kunststoffverpackungen können wir vermeiden? Wo machen Re-use Systeme Sinn? Wie schaffen wir es weniger zu verbrennen und mehr zu recyceln?
  • Erweiterte Produzentenverantwortung: Zu den bedeutendsten Ursachen für den Eintrag von Plastikmüll in die Meere gehören die massenhafte Verbreitung von Einwegplastik und die fehlenden Strukturen zum Sammeln und zur weiteren Verarbeitung von Abfällen. In Schwellen- und Entwicklungsländern kann ein Großteil der Menschen seinen Abfall nicht vernünftig entsorgen, es fehlt schlicht an der Infrastruktur dafür. Das hat zur Folge, dass sich der Müll an Land türmt und massenhaft, vor allem über Flüsse, ins Meer gespült wird. Der WWF engagiert sich global und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regierungen dafür, dass Unternehmen Verantwortung für ihre Produkte übernehmen und Systeme zur erweiterten Produzentenverantwortung etabliert werden. 
  • Projekte zur Ursachenbekämpfung in Südostasien: Wenn wir den drohenden Kollaps der Meere abwenden wollen, müssen wir jetzt handeln und die Vermüllung an der Quelle stoppen. Mit konkreten Modellprojekte am Mekong in Vietnam wollen wir u.a. die Vermeidung von Einwegplastik im Tourismus, die Reduzierung des Eintrags von Plastikmüll in Meeresschutzgebiete auf der Insel Phu Quoc sowie die Etablierung einer getrennten Sammlung von Abfällen auf Haushaltsebene in Long An vorantreiben. Aufklärungskampagnen für die Bevölkerung vor Ort sorgen dafür, dass ein stärkeres Umweltbewusstsein entsteht und damit Druck auf die Regierungen erzeugt werden kann.