Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Chancengleichheit durch "MITsprache"

Berlin, Deutschland

Chancengleichheit durch "MITsprache"

Fill 100x100 img 1684 pp

„MITsprache“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern aus sozial benachteiligten Schichten und insbesondere Kindern mit Migrationshintergrund durch den Erwerb der deutschen Sprache Chancengleichheit zu ermöglichen.

S. Schneitz von Stiftung FairchanceNachricht schreiben

Die PISA-Studien und andere Untersuchungen zeigen, dass in keinem anderen Land der Schulerfolg so sehr von der sozialen Herkunft abhängt wie in Deutschland. Aufgrund der alarmierenden Studien haben wir, die Stiftung Fairchance, uns mit dem Projekt „MITsprache“ als Ziel gesetzt, Chancengleichheit durch frühzeitigen Erwerb der deutschen Sprache zu ermöglichen. Denn das sichere Beherrschen der Umgangs- und Unterrichtssprache ist Voraussetzung für den schulischen und privaten Erfolg der Kinder. Wir haben schon viele prominente Unterstützer gefunden, allen voran Joachim Löw, den Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Die bekannte Schauspielerin Dennenesch Zoudé ist unsere Schirmherrin. Von 2011 bis Sommer 2016 lief „MITsprache“ als Pilotprojekt an fünf Grundschulen und fünf Kitas in Berlin-Gesundbrunnen. Pro Schuljahr wurden durchschnittlich zeitgleich rund 150 Kinder gefördert, jedes Kind war mindestens zwei Jahre dabei. Seit dem erfolgreichen Abschluss der Modellphase im Sommer 2016 profitieren auch weitere Bildungseinrichtungen in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern von unserem Sprachförderkonzept. Das Sprachfördermaterial basiert auf „Deutsch für den Schulstart“, ein bereits erfolgreich getestetes Sprachförderkonzept, das von der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg entwickelt wurde. Zusätzlich wurden weitere Sprachförderspiele zusammengestellt. Die sogenanntenFörderkräfte (das sind die LehrerInnen und ErzieherInnen an den Bildungseinrichtungen) werden intensiv von Sprachwissenschaftlerinnen geschult und das gesamte Förderjahr über begleitet. Die professionelle Elternarbeit ist ein nicht minder wichtiger Bestandteil von MITsprache und wird von einem erfahrenen Sozialpädagogen übernommen. Er vermittelt den Familien konkrete Anleitungen und Anregungen für unterstützende Sprachförderung zu Hause (in der Herkunftssprache oder in der deutschen Sprache) und bietet darüberhinaus allgemeine Hilfestellung bei Fragen rund um Erziehung und Bildung. Als Partner für die fachliche Durchführung und konkrete Koordination in Berlin MItte konnte das Sprachförderzentrum Berlin-Mitte gewonnen werden. Die gesamte Initiative MITsprache wurde von der Ludwig-Maximilians-Universität München evaluiert und als sehr positiv und wirksam eingeschätzt. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Weitere Informationen: www.stiftung-fairchance.org