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Beendet "Die Vergessenen. Eine Stadt schaut hin." - mit Bildern von Alea Horst

Ein Projekt von gemeinsam zusammen e.V.
in Diez, Deutschland

"Die Vergessenen. Eine Stadt schaut hin." ist eine große Ausstellung mit Bildern von Alea Horst. Kinder in Not, Flucht sowie Pflegen, Leben, Sterben sind die 3 Themen, die würdevoll in unterschiedlichen Örtlichkeiten und digital visualisiert werden.

Rebecca Lefevre
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Über das Projekt

„Die Vergessenen – Eine Stadt erinnert.“ 

Eine Stadt stemmt sich gegen das Vergessen und wird dabei zum Impulsgeber und Helfer.  Das ist das Ziel der Initiatoren der Kunstausstellung „Die Vergessenen“, die vom 05. Juni bis 03. Juli 2021 stattfindet. Die Ausstellung mit Werken der Fotografin Alea Horst ist eine Hommage an die Menschen, über die wir zwar immer wieder berichten, reden und urteilen, aber dennoch schnell wieder vergessen. 
 
Die Künstlerin Alea Horst fotografiert z.B. in Kooperation mit „SOS-Kinderdörfer“ in Krisengebieten dieser Welt. Ihre Arbeiten sind herausragend und bereits ausgezeichnet, da sie Menschen in Not, aber mit sehr viel Würde präsentieren. Dieser Spagat zwischen Kunst, Ästhetik und gesellschaftlichem Engagement ist etwas besonders. Daher ist es uns wichtig, diesen Menschen Raum zu geben und zu helfen, dass sie nicht vergessen werden.

Hauptsächlich als Ausstellung konzipiert, bedient sich dieses Projekt auch audio-visueller Angebote und unterschiedlicher interaktiver Komponenten. Die Ausstellung wird in 3 Unterthemen gegliedert.

1. Kinder in Not
Viel zu häufig werden die Augen vor den Problemen der Kinder verschlossen. In der Diezer Innenstadt werden in den Schaufenstern von Leerständen unterschiedlichste Themen visualisiert.  

2. Die Geflüchteten
Kaum ein Thema polarisiert in der heutigen Gesellschaft so sehr wie der Umgang mit Geflüchteten. Der Mensch als Individuum gerät dabei häufig aus dem Fokus. Flucht-Geschichten und Eindrücke aus Camp Moria werden in der Sporthalle und am Sportplatz am Wirt, sowie im Limburger Kalkwerk dargestellt.

3. Pflegen, Leben, Sterben
Jeder und jede von uns ist unweigerlich irgendwann davon betroffen und dennoch wird es so oft beiseitegeschoben. Würdevoll werden alte Menschen mit ihren Begleitern dargestellt. In der Pfaffengasse 4 in Diez werden Geschichten dieser Menschen erzählt und auch das Thema sterben wird würdevoll umgesetzt.
 
Videos, Streams mit Gregor Gysi und Dr. Umes und eine Abschluss-Veranstaltung am 03. Juli  auf dem Diezer Markplatz runden das Konzept ab und so können Initiatoren, Politik und BürgerInnen ein außergewöhnliches Projekt gemeinsam umsetzen. 

Ziel ist ein großes gemeinsames Projekt mit tollem Netzwerk und mit vielen Beteiligten.