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Inklusion auf dem Pferderücken

Ein Projekt von Reit- und Fahrgemeinschaft Auetal e.V.
in Schwanewede, Deutschland

Die "Inklusion auf dem Pferderücken" bietet Kindern mit körperlichen, geistigen und/oder sozialen Defiziten die Möglichkeit während des Schulunterrichts im Umgang mit Ponys und Pferden Ängste zu überwinden, Reiten zu lernen und viel Spaß zu haben.

Jörg Buchholz
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Über das Projekt

„Inklusion auf dem Pferderücken“
 ist ein Bildungsprojekt für Kinder, die kognitiv, motorisch und/oder sozial benachteiligt sind und trotz dieser Defizite ein gemeinsames Interesse haben, nämlich den Umgang mit Ponys und Pferden und erste Balanceübungen auf dem Pferderücken. 
 
Durch einen qualifizierten Umgang mit dem Pferd erhalten Kinder und Jugendliche vielfältige Entwicklungsanreize und Sinneseindrücke. 
 
Konzentrationsfähigkeit und das Selbstwertgefühl entwickeln sich in einem überschaubaren Zeitraum. Die Projektteilnehmer lernen, adäquat mit Angst umzugehen und die eigene Leistungsfähigkeit besser einzuschätzen. 
 
Die nachhaltigen Erfolge, die durch das therapeutische Reiten im motorischen, sozialen und emotional-kognitiven Bereich bei Kindern erreicht werden, sind hinreichend bekannt und wissenschaftlich belegt. Wenn die Mädchen und Jungen auf dem Pferderücken ins Gleichgewicht kommen, hat das Auswirkung auf ihre gesamte Lebenssituation. Mit dem „Sonderpädagogen Pferd“ werden Selbstwertgefühl, soziale Kompetenz und Inklusion gefördert. Die Nachfrage von Eltern, Kinderärzten und Schulpsychologen auf die Möglichkeit des Therapeutischen Reitens steigt ständig.
 
Ziel dieses Projektes ist es, die Kinder durch das therapeutische Reiten ganzheitlich zu fördern und zu fordern. Sie sollen die Lebensweise und das Verhalten des Pferdes kennenlernen und durch die gemeinsame Beschäftigung zu einer gegenseitigen Wertschätzung und Toleranz gelangen. 

Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck sollen Sinneswahrnehmungen, Gleichgewicht und Vertrauen zum Tier erlebt und gestärkt werden. Das „Erlebnis Reiten“ beinhaltet in diesen Gruppen neben dem Sitzen auf dem Pferd und dem Fühlen des Pferdes in der Bewegung vor allem auch das Aufbauen einer Beziehung zu den anderen Kindern und zu den Tieren bei der Pferdepflege und der gemeinsamen Verrichtung von ‚Arbeiten’ im Stall. Alle Kinder starten ohne jede Vorerfahrung. Über das Putzen und Führen der Pferde baut sich dabei langsam ein Vertrauensverhältnis zwischen den Kindern und den Tier auf, bis schließlich auch geritten werden kann. Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz, denn der Verein verfügt über mehrere lebensgroße Holzpferde, Gymnastikbälle, Kegel, Balancierstangen und Trampoline, an die die echten Pferde gewöhnt sind und die in Verbindung mit ihnen bei der Reittherapie gezielt eingesetzt werden können. 
 
Projektnutzen: Sich angenommen fühlen, Vertrauen gewinnen, Selbstwirksamkeit erleben, Selbstwahrnehmung schulen, soziale Kompetenz entwickeln, sportliche Herausforderung erleben und Gemeinschaft erfahren.
 
Projektkosten gesamt                 3.600 Euro pro Schule pro Schuljahr         



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