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Ein Arbeitsplatz für Hamed

Ein Projekt von Evangelischer Kirchenkreis Bonn
in Bonn, Deutschland

Von Anfang an gehörte es zum Konzept des Kirchenpavillons am Bonner Kaiserplatz dort auch Arbeitsstellen für Menschen zu schaffen, die es auf dem normalen Arbeitsmarkt schwer haben. Für Hamed bedeutet dieser Arbeitsplatz viel.

K. Jürgensen
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Über das Projekt


Wer ist denn der junge Mann, der so freundlich den Kaffee serviert und perfekte Herzen in den leckeren Milchschaum zaubert? Viele Besucherinnen und Besucher des Kirchenpavillons, dem Kirchenbistro am Bonner Kaiserplatz, haben sich das schon gefragt.

Sein Name ist Hamed. Vor fünf Jahren ist Hamed aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet, weil ihm als Christ in seinem Heimatland Verfolgung und Folter drohte. Seine Reise führte ihn über die Türkei nach Aachen, von wo aus die Behörden ihn in die Bonner Region schickten. 

Über andere iranische Flüchtlinge knüpfte Hamed Kontakte zur Kreuzkirche. Er brachte sich in die Arbeit der Gemeinde ein und begann mit großem Ehrgeiz, die deutsche Sprache zu lernen.

Kurz vor der zweiten Deutschprüfung kam der Schock. Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Was für ein Glück für ihn, dass der Kirchenpavillon gerade einen Auszubildenden suchte und ihm, der schon so oft geholfen hatte abends die Bänke und Tische reinzuholen, diesen Platz anbot. So konnte er eine Duldung erreichen.

Das ist nun über zwei Jahre her. Hamed hat seine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe abgeschlossen. Als Bester seines Jahrgangs! Aber was nun? Ohne Arbeitsplatz droht ihm weiterhin die Abschiebung. 

Die Differenz zwischen dem Ausbildungs- und einem Angestelltengehalt beträgt rund 27.000 Euro im Jahr. Geld, das im Budget des Kirchenpavillons nicht zur Verfügung steht.

Trotzdem möchte der Evangelische Kirchenkreis Bonn, der Träger des Kirchenpavillons ist, Hamed gerne als Mitarbeiter halten: Zum einen, weil er ein hervorragender Mitarbeiter ist und zum anderen, weil ihm damit eine Bleibeperspektive eröffnet werden kann. 

Mithilfe von Fördermitteln  Spenden möchten wir es schaffen, seine Arbeitsstelle für zwei Jahre zu sichern. Die Finanzierungslücke beträgt pro Monat 2.250 Euro.

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