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Finanziert The (Shelter-)Kids are alright! Und sie brauchen eure Unterstützung!

Frankfurt, Deutschland

The (Shelter-)Kids are alright! Und sie brauchen eure Unterstützung! Helft uns bei der Finanzierung von Schüler:innen-Tickets für die Kinder und Jugendlichen bei Project.Shelter!

Philipp von turn the corner e.V. | 
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Über das Projekt

The (Shelter-)Kids are alright! Und sie brauchen eure Unterstützung!

Damit die 4 Schulkinder bei uns im Projekt auch in Zukunft zur Schule fahren und Freund:innen besuchen können (oder das machen, worauf sie sonst so Lust haben), würden wir ihnen gerne jeweils ein „Schülerticket Hessen“ zur Verfügung stellen. Für 1€ am Tag, 365€ im Jahr, können die vier damit zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sein. Unsere Versuche diesbezüglich Unterstützung von der Stadt Frankfurt am Main oder dem RMV bzw. der Deutschen Bahn zu erhalten, sind leider (mal wieder) im Leeren verlaufen. Deswegen brauchen wir eure Unterstützung!

Wir freuen uns über jede Spende – ganz egal, ob groß oder klein!

Wer wir sind:

Im Herbst 2014 als ein Zusammenschluss von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Frankfurt am Main gegründet, setzt sich Project.Shelter seit über vier Jahren politisch für die Belange von durch Obdachlosigkeit bedrohten oder betroffenen Migrant*innen ein. Viele der heutigen Aktivist*innen waren oder sind selbst obdachlos; als sogenannte „Lampedusa-Flüchtlinge“ dürfen sie sich zwar legal für einen Zeitraum von drei Monaten zur Arbeitsfindung in Deutschland aufhalten, hier verweigert ihnen der Staat jedoch unter Verweis auf die Dublin-Verordnungen jegliche soziale Unterstützung.

Daher organisieren wir Schlafplätze in privaten Wohnungen, stellen Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sowie Fahrräder bereit, finanzieren medizinische Versorgung und unterstützen bei behördlichen Angelegenheiten. Nicht zuletzt bietet das Projekt eine Anlaufstelle für das Zusammensein, den gegenseitigen Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten. Es ermöglicht Migrant*innen und anderen, sich zu organisieren, gemeinsame Forderungen zu entwickeln und diese in Form von Aktionen und Demonstrationen nach außen zu tragen. Auf diese Weise sollen unter anderem Hierarchien zwischen Menschen mit angeborenen Privilegien und denjenigen, die qua ihrer Ausweispapiere benachteiligt sind, erkannt und abgebaut werden.
 
Wir unterscheiden Menschen nicht nach ihrem Aufenthaltsstatus. Wir machen keinen Unterschied zwischen legalisierten und illegalisierten Geflüchteten und Migrant*innen. Uns ist egal, aus welchen Gründen Menschen nach Frankfurt gekommen sind – alle verdienen ein menschliches Ankommen und die Möglichkeit, am Ort ihrer Wahl selbstbestimmt in ein neues Leben zu starten!

Bei Project.Shelter geht es um weit mehr als nur Obdach und Unterkunft – auch Vorurteile, Stereotype und Ängste sollen abgebaut werden, um so langfristig dazu beizutragen, eine offene Gesellschaft zu gestalten, in der ein solidarisches Miteinander selbstverständlich ist und Ausgrenzung gemeinsam bekämpft wird. 

Falls ihr mehr über uns erfahren wollt:
Zuletzt aktualisiert am 24. März 2021