Deutschlands größte Spendenplattform

Stoppt den Teufelskreis, kastriert die Hunde in Tomé!

Ein Projekt von FinnDomingo e.V.
in Tomé, Chile

Mit Beginn der Corona-Krise hat die chilenische Hafenstadt Tomé alle Kastrationsprojekte ausgesetzt. Die Folge: Immer mehr ausgesetzte Hunde und wahre Welpenschwemmen. Unsere Hilfe: das Projekt "Prävention durch Kastration" für rund 60 Hunde in Tomé.

E. Stähr
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Durch die auch in Chile immer noch andauernde Corona-Krise fallen Spenden weg und auch die Hafenstadt Tomé streicht seit April letzten Jahres sämtliche Kastrationsprojekte. Die Folge ist nun zu spüren: Viele Menschen sind arm, viele sind verzweifelt, viele setzen ihre unkastrierten Tiere aus, die Tiere vermehren sich. Die Tierschützer vorort in der kleinen Stadt stehen vor ihren Grenzen, finanziell und auch emotional.

Unsere Partnerorganisation Orgullo Animal („Tierischer Stolz“) musste innerhalb kürzester Zeit 68 Welpen und deren Mütter aufnehmen. Der Verein besteht praktisch nur aus einer Person, seiner Gründerin, die nie das Geld für ein Tierheim hatte, sondern gemeinsam mit einer Gruppe wechselnder Helferinnen und Helfer die geretteten Vierbeiner seit Jahren bei sich zu Hause einquartiert und beeindruckend professionell versorgt und zur Adoption vermittelt. 

Mittels Spenden bezahlt Orgullo Animal das Futter und die Tierarztrechnungen. Damit sind sie schon immer am Limit gefahren, aber nun sind aufgrund der Pandemie auch noch 15 von 65 ihrer regelmäßigen Spender weggebrochen, 20 weitere kürzten die Zahlungen. Öffentliche Hilfen gab und gibt es keine, selbst die wichtigen Informationsstände zur besseren Vermittlung der Tiere darf die Gruppe trotz Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen nur äußerst beschränkt durchführen. 

Somit läuft die Vermittlung der 68 Welpen und ihrer Mütter an neue Besitzer nur schleppend; ständig kommen neue ausgesetzte Hündinnen und ihre Welpen hinzu. Zudem sind viele der Tiere geschwächt und müssen behandelt, später geimpft, entwurmt und kastriert werden. Doch beides – Futter und tierärztliche Behandlung – kostet Geld, welches eigentlich schon längst nicht mehr da ist. Wie schafft es dieses Grüppchen unglaublich engagierter und bescheidener Menschen immer wieder, trotzdem weiterzumachen? Wir verneigen uns vor so viel Aufopferung! Was für eine Arbeit!

Und wollen helfen: Um diesen Teufelskreis endlich unterbrechen und weitere Welpenschwemmen verhindern zu können, sollen nun möglichst schnell möglichst viele Hunde in der Umgebung kastriert werden, darunter auch einige sehr scheue Tiere, die mittels Blasrohr eingefangen werden müssen.

Bitte helft uns dabei. 
Orgullo Animal in Tomé/Chile verdient jede Unterstützung!