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Leben retten - Nothilfe für schwer kranke Patienten

Manambaro, Madagaskar

Leben retten - Nothilfe für schwer kranke Patienten

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Im Süden Madagaskars herrscht extreme Armut. Die Krankenhäuser sind überlastet, schlecht ausgestattet und schwer erreichbar. 'Ärzte für Madagaskar' finanziert lebensrettende Operationen für jene, die sich eine Behandlung sonst nicht leisten könnten.

N. Muller von Ärzte für Madagaskar e.V.Nachricht schreiben

Im Süden Madagaskars herrscht medizinischer Notstand. 

Misswirtschaft, Bevölkerungswachstum und extreme Trockenheit fesseln Millionen in bitterer Armut. Schwer kranke Patienten erreichen häufig viel zu spät eines der wenigen Krankenhäuser in der Region; manchmal haben sie eine mehrtägige Reise auf dem Ochsenkarren hinter sich. Oft entscheiden Stunden über Leben und Tod. 
 
Der Verein ‘Ärzte für Madagaskar’ leistet seit mehr als vier Jahren direkte Hilfe und arbeitet gemeinsam mit madagassischen Ärzten daran, die medizinische Versorgung im Land langfristig zu verbessern. 
 
Eine öffentliche Gesundheitsversorgung ist in Süd-Madagaskar nicht vorhanden. Alle Behandlungen im Krankenhaus müssen von Angehörigen im Voraus bezahlt werden. Für einige Patienten sind selbst lebensrettende Operationen und Medikamente unerschwinglich. Im schlimmsten Fall bedeutet das den Tod vor dem Krankenhaustor.
 
Um dem entgegen zu wirken, richtete 'Ärzte für Madagaskar' einen Nothilfefonds für unsere Partnerkrankenhäuser in Manambaro, Fotadrevo und Ejeda ein. Dieser Fonds dient ausschließlich der Finanzierung von Operationen und stationärer Behandlung von mittellosen aber schwer kranken Patienten, die von einheimischen Ärzten durchgeführt werden. 
 
Ort: Krankenhaus SALFA Manambaro (Region Anosy), Krankenhaus ZOARA Fotadrevo (Region Atsimo-Andrefana) und Krankenhaus SALFA Ejeda (Region Atsimo-Andrefana), Süd-Madagaskar

Für eine Förderung kommen in Frage:
 
- ältere Menschen ohne Familie
- Waisenkinder
- Menschen mit Behinderungen, die von ihren Familien/Partnern verstoßen wurden
- Patienten/innen ohne Vieh oder Land, welches verkauft werden könnte
- Erstbehandlung schwerstverletzter Unfallopfer
 
Häufig durchgeführte, lebensrettende Eingriffe sind zum Beispiel: Kaiserschnitte, OP bei Bauchhöhlenschwangerschaft, Not-OP bei schweren Verletzungen nach Unfällen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen, Not-OP bei Darmwandruptur durch Typhus. Ebenso werden die Spenden verwendet für die stationäre Behandlung bei schwerer Malaria, Hirnhautentzündung oder anderen Infektionskrankheiten.

Die durchschnittlichen Kosten für eine lebensrettende OP belaufen sich auf etwa 120,- Euro.
 
Wir möchten Sie und Euch herzlich bitten, uns dabei zu unterstützen. 
 
Bei Fragen und Anregungen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung unter: info@aerzte-fuer-madagaskar.de

Ihr/Euer Team von Ärzte für Madagaskar e.V.