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Helfen Sie marginalisierten mexikanischen Frauen COVID-19 zu überwinden

Tulancingo de Bravo, Mexiko

Die mexikanische NGO PSYDEH setzt kurz- und mittelfristige mikroökonomische, ernährungsbezogene und psychologische Unterstützungsmaßnahmen ein um indigene Gemeinschaften in Mexiko während der COVID-19 Krise zu stärken und unterstützen.

PSYDEH von PSYDEH | 
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Über das Projekt

Zusammenfassung
Laut dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) ist Mexiko besonders stark von den negativen Auswirkungen des COVID-19 betroffen. Bereits 41,9 % der Bevölkerung leben an oder unterhalb der nationalen Armutsgrenze. In den ländlichen, indigenen Gebieten, in denen PSYDEH arbeitet, liegt diese Zahl sogar bei 86 %. Die Pandemie hat aktuell bereits weitere 18 Millionen Mexikaner*innen in die Armut getrieben und viele davon sogar in die extreme Armut. Da bis zur Entdeckung eines Impfstoffs Hygienemaßnahmen getroffen werden müssen, ist die indigene Bevölkerung, insbesondere die Frauen, überproportional betroffen. Aus diesem Grund setzt sich dieses Projekt für kurz- und mittelfristige mikroökonomische, ernährungswissenschaftliche und psychologische Aktivitäten ein, um indigene Frauen und ihre Familien in diesen unsicheren Zeiten zu stärken, auszubilden und zu unterstützen.

Herausforderung
Das ländliche Mexiko ist seit Mitte März 2020 unter Quarantäne gestellt worden. Bereits marginalisiert und physisch isoliert, beraubt COVID-19 nun viele indigene Familien ihrer subsistenzwirtschaftlichen Lebensgrundlage, dem Verkauf lokaler Waren wie Kunsthandwerk, Kaffee und Mais. Indigene Frauen, die oft die Hauptversorger der Familien sind, sind besonders hart betroffen. Während sich Mexiko im Herbst 2020 öffnete, wurde die Situation im Winter 2020-2021 wieder ernst, und wir erwarten, dass sich das Land bis 2022 nicht von der Pandemie befreien kann. In der Tat ist es unklar, wie lange die Zonen geschlossen bleiben werden oder wie lange es dauert, bis sich die Nachfrage nach lokalen Waren wieder erholt.

Lösung
Unsere Organisation PSYDEH unterstützt Mexikos indigene Bevölkerung, indem sie menschenrechtsorientierte und frauenstärkende Arbeit mit kurzfristiger Direkthilfe verbindet. Dieses Projekt unterstützt PSYDEH bei der Betreuung unserer im Entstehen begriffenen 5 indigenen und lokalen Frauenorganisationen mit (a) vertrauenswürdigen Informationen zum Coronavirus, die sie mit ihren Nachbarn teilen können, (b) direkter Hilfe für Kunsthandwerkerinnen, verbunden mit sozialunternehmerischen Investitionen in den Verkauf ihres Kunsthandwerks, und (c) Workshops zur Entwicklung von Mikroprojekten und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen zur Ernährungssicherung.

Langfristige Wirkung
In normalen Zeiten ist eine frauenorientierte, bürgergeführte Entwicklung von Grund auf ein Muss. Dies sind jedoch keine normalen Zeiten. Dennoch können wir es uns nicht leisten, uns von einer auf nachhaltigen Fortschritt ausgerichteten Arbeit abzuwenden. Dieses Projekt spiegelt die Forderungen unserer indigenen Partnerinnen wider, indem es praktische Informationen, sozialunternehmerisch orientierte Investitionsmittel und Nahrungsmittelhilfe auf nicht-paternalistische Art und Weise liefert, verbunden mit handwerklicher Produktion und Training zur nachhaltigen Problemlösung. Mit dem Erfolg halten wir COVID-19 aufrecht und pflanzen gleichzeitig die Saat für weitere von Frauen geführte, lokal getriebene Aktionen.

Gefördert durch Maecenata.
Zuletzt aktualisiert am 24. Februar 2021