Finanziert 10 €: Patenschaft für einen Queule-Baum

Ein Hilfsprojekt von „gespa e. V.“ (Herbert D.) in Talcahuano, Chile

Herbert D. (verantwortlich)

Herbert  D.
Video sehen: www.blende37.de

Viele Pflanzen- und Tierarten Zentral- und Südchiles sind endemisch, einige Baumarten gehören darüber hinaus zu den ältesten der Welt.
Der Valdivianische Regenwald in Chile gilt als einer der bedeutendsten Biodiversitäts-Hotspots unseres Planeten.
In der „Roten Liste“ der gefährdeten Pflanzenarten stellt sich der Queule-Baum (Gomortega keule) als eine Besonderheit dar, gilt er doch als einer der ältesten Fruchtbäume der Welt. Die Zerstörung der Naturwälder und ihre Umwandlung zu Plantagen mit schnell wachsenden Baumarten hat das Verschwinden voreiszeitlichen Queule-Baum erheblich vorangetrieben. Von den Queule-Bäumen existieren nach Schätzungen lediglich nur noch ca. 1 000 Individuen. So gilt der Queule-Baum heute wegen seiner Seltenheit und lokalen Begrenztheit zu dem gefährdetsten Waldbaumarten der Erde.
Die chilenische Umweltorganisation CODEFF (Comité Pro Defensa de la Fauna y Flora) leitet den Tumbesküstenpark in der Nähe Concepcións. Umweltbildung, Bürgerkurse in Pflanzenproduktion, -nutzung und Anbau von Medizinalpflanzen sind nur einige der Aktivitäten, die CODEFF auf der Halbinsel Tumbes realisiert. Darüber hinaus werden in einer Baumschule verschiedene endemische Baumarten produziert, die nachfolgend in der Küstenregion ausgepflanzt werden sollen. Im Besonderen sollen selten gewordene Baumarten in den zum Teil degradierten Naturwäldern wieder angereichert werden. Dazu entwickelte CODEFF ein Baumpflanzprogramm. Am Ende des Projektkampagne (2015) sollen insgesamt 7 000 Bäume (endemische Arten) gepflanzt worden sein, 1 000 davon die äußerst seltenen Queule. Aus diesem Grund sucht das Projekt Parque Tumbes „Paten für einen Queule-Baum“. Helfen Sie mit, diesen altertümlichen Baum zu retten. Für eine 10 Euro-Spende pflanzt CODEFF jeweils einen dieser seltenen Bäume.

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Ort: Talcahuano, Chile

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