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Versorgung von Menschen im Transit in Bosnien durch SOS Bihać

Bihać, Bosnien und Herzegovina

Pushbacks, Krätze, Covid 19….Die Umstände im Geflüchtetencamp Lipa in Bosnien verschlechtern sich fast täglich - ein Armutszeugnis für Europa. Hilf uns mit deiner Spende, die Betroffenen mit neuer Kleidung, Medizin und Nahrung zu versorgen.

Helen B. von HERMINE e.V. | 
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Über das Projekt

HERMINE e.V. in Bosnien…

Seit Anfang 2020 sind HERMINE e.V. und die bosnische Hilfsorganisation SOS Bihać eng verbunden in ihrer Arbeit für Geflüchtete. Allerdings wird der Handlungsspielraum für Organisationen wie SOS Bihać eingegrenzt, da die Unterstützer:innen zunehmend kriminalisiert werden. Besonders bemerkbar macht sich dies in dem Einsatzgebiet (Stadt Bihać, Camp Lipa) der von lokalen Helfer*innen getragenen Nicht-Regierungsorganisation (NGO) SOS Bihać um Zlatan Kovačević, die HERMINE e.V. durch Geld- und Sachspenden unterstützt. Ihr Aufgabengebiet umfasst die medizinische Erstversorgung von Push-Back Betroffenen in den Bergen um Bihac und in Lipa, sowie deren Ausstattung mit Essen und Non-food-items (Kleidung, Schuhe, Hygiene). Gleichzeitig stellt SOS Bihać im Camp Lipa eine 24h medizinische Versorgung.  
 
Über die aktuelle Situation

Momentan kommt es vermehrt zu illegalen und meist gewaltvollen “Pushbacks” (menschenrechtsverletzende Abschiebungen und Zurückdrängungen über europäische Ländergrenzen hinweg von zumeist ganzen Personengruppen) durch Frontex (Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache) oder die kroatische Grenzkontrolle. Diese erschweren das Überleben und lassen das Ziel, die Mauern der Festung Europas zu überwinden, immer weiter in die Ferne rücken. Den Betroffenen wird ihr Besitztum gewaltvoll entrissen und sie werden trotz der ihnen zugefügten Verletzungen zurück in die Camps geschickt, die maßlos überfüllt sind.  
 
Darüber hinaus wird die Situation durch eine weitere Ausbreitung von Scabies (Krätze) im Camp Lipa und der Covid-19-Pandemie in der Region verschärft. Das Stadtkrankenhaus hat eine neue Regelung eingeführt, so dass Menschen im Transit nur noch mit einem negativen Covid-Test hinein dürfen. Dies bedeutet eine erneute Zuspitzung der ohnehin schon für sich problematisch gestalteten medizinischen Versorgungslage, insbesondere durch die fehlende Infrastruktur und Ressourcen für flächendeckende Testreihen. Für die Gewährleistung der Krankenversorgung für die Bevölkerung und Menschen im Transit werden daher große Mengen an Covid-Schnelltests benötigt.
 
Mit euren Spendengeldern unterstützen wir SOS-Bihać bei dem Kauf von Nahrungsmitteln und der Aufrechterhaltung von Versorgung und Behandlung im Camp Lipa.

Wenn ihr mehr über die Arbeit von SOS-Bihać oder HERMINE e.V. erfahren wollt, dann besucht unsere Internetseiten oder verfolgt unsere Arbeit auf Instagram sos_bihac / hermine.global.

(c) Fotos Lipa/Bihac: Alea Horst
Zuletzt aktualisiert am 27. April 2021