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"Hoffnungsfunken" - Jugendliche beraten Jugendliche

Regensburg, Deutschland

Die "Hoffnungsfunken" helfen der Generation die gerade Erwachsen wird, beim Erwachsen werden. Jeden Samstag von 14-20:00 anonym und kostenfrei am Telefon. Eine Anlaufstelle von Jugendlichen für Jugendliche.

Laura Guppenberger von Kinderschutzbund Regensburg | 
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Über das Projekt

Die “Hoffnungsfunken” helfen jungen Erwachsenen mit ihren Problemen, indem sie telefonisch Hilfe zur Selbsthilfe geben. Jeden Samstag von 14-20:00 (In Zeiten von Corona schon ab 11 Uhr) beraten wir anonym und kostenfrei am Telefon. Dadurch, dass die Berater selbst noch im Jugendalter sind, können sie sich stärker in die Probleme hineinfühlen. Die Jugendlichen erhalten eine 70-stündige Ausbildung, die sicherstellt, dass sie für diese Aufgabe gewappnet sind. Um sich bei der Beratung wohlzufühlen ist es wichtig, den Jugendlichen eine Portion Vertrauen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl mit auf den Weg zu geben. 
Die "Hoffnungsfunken" widmen sich nicht nur einem einzigen sozialen Problem, sondern allen Problemen, die Jugendliche bewegen und belasten. Sie können bei uns jede Sorge loswerden - egal, ob es sich um Liebeskummer, häusliche Gewalt oder Suizidgedanken handelt. Wir widmen uns also jeglichen Problemen - Anrufer dürfen uns aber auch als "Freund/in" ansehen und ihr Aussprache-Bedürfnis bei uns loswerden. 

Mit unserem Projekt möchten wir Kindern und Jugendlichen helfen, die sich zum Zeitpunkt des Anrufs in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Was hier "schwierig" bedeutet, liegt ganz bei den Anrufern. Wir urteilen nicht über den Grad der Not, sondern möchten vor allem die Kinder erreichen, die in ihrem persönlichen Umfeld Probleme haben, damit sie diese loswerden können, da wenig Ansprechpartner/ Gelegenheit/ Vertrauen / Mut vorhanden ist. Durch ein Gespräch mit uns am Telefon wäre es wünschenswert, dass der Anrufer mit einem Lösungsansatz aus dem Gespräch herausgeht. Es sollte ein erster "Stubser" sein, um sein Problem selbst bewältigen zu können. Langfristige Hilfe ist in diesem Sinne gewährleistet, da ein/e Jugendliche/r, der bei uns eine gute Beratung erhalten hat, sich wahrscheinlich eher trauen wird, sich erneut an uns oder an einen Therapeuten zu wenden, um sich helfen zu lassen. Veränderungen werden durch eine Online-Statistik gemessen. Nach jedem Anruf füllen unsere Berater diese aus und dokumentieren das (geschätzte) Alter, die Thematik und die Art der Beratung. 

Die Spende benötigen wir ganz besonders für unsere neue Ausbildungsgruppe, die im September starten soll. Die insgesamt 70-stündige Ausbildung hilft den Jugendlichen, der Aufgabe und beraterischen Tätigkeit am Telefon gewachsen zu sein und um sich selbst noch einmal ein Stück weit besser zu verstehen. Die Ausbildung geht von September bis ca. März/April und beinhaltet sozialpädagogische Einheiten sowie Übungen zur Gesprächsführung. Außerdem werden psycho-soziale Themen durchgesprochen - mit ganz besonderem Augenmerk darauf, welche den Jugendlichen besonders schwer fallen. Diese können dann weiter vertieft werden. Außerdem lernen die Jugendlichen, wie man mit schwierigen Fällen im nachhinein umgeht. Die Spende geht somit an Unterkünfte sowie Verpflegung, Gruppenaktionen und an die Supervisor*innen und Ausbilder*innen. Momentan besteht unser Team aus 15 Jugendlichen, 1 Projektleitung und 1 Supervisor.

 



 
Zuletzt aktualisiert am 02. März 2021