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Extension of the Solar Smart Grid Tabarre, Haiti

Ein Projekt von Biohaus-Stiftung für Umwelt und Gerechtigkeit
in Port-au-Prince, Haiti

Für die Erweiterung des Solarsystems sollen weitere Wechselrichter angeschafft werden

B. v. Bismarck
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Über das Projekt

In Haiti gibt es kein funktionierendes Gesundheitssystem und die medizinische Grundversorgung ist für weitere Teile der Bevölkerung nicht gesichert.  
nph haiti und die Schwesterorganisation Fondation St. Luc betreiben vor allem medizinische und pädagogische Einrichtungen in Tabarre für die Armutsbevölkerung. Diese Einrichtungen, insbesondere die beiden Krankenhäuser und das Berufsbildungs- und Produktionszentrum, haben einen sehr hohen Strombedarf und sind auf eine stabile und kontinuierliche Stromversorgung angewiesen. 

Vor diesem Hintergrund hat sich nph haiti und die Fondation St. Luc bereits schon im Jahr 2012 entschieden, die Stromversorgung weitestgehend durch Solarenergie sicherzustellen. Willi Ernst von der BIOHAUS-Stiftung, als bekannter und anerkannter „Solarexperte“ in der Solarbranche, engagiert sich seit Beginn des Projektes 2012 für nph in Haiti. 

Denn da es in Haiti kein flächendeckendes und zuverlässiges Stromnetz gibt, kommt es zu regelmäßigen, teils mehrstündigen Stromausfällen. Dies kann gerade in einem Krankenhaus mit Operationssälen etc. zu lebensbedrohlichen Situationen für Patienten führen.
Die Stromerzeugung für die Einrichtungen erfolgt deshalb durch eigene Diesel-Generatoren. Diese verbrauchen bis zu 500.000 l Diesel jährlich. Abgesehen von den Emissionen mussten bisher jährlich ca. 600.000 - 700.000 Dollar für den Kraftstoff aufgebracht werden. 

Haiti als „Sonnenland“ bietet optimale Voraussetzungen für Solar-energie. Doch das dafür nötige technische Know-how und die Ressourcen sind nur bedingt im Land vorhanden. Da es bislang keine Solarindustrie gibt, ist Wissenstransfer aus dem Ausland notwendig.