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Finanziert med. Versorgung für Ibrah, ein Tübinger Doktorand mit Herzklappenstörung

Tübingen, Deutschland

Wir finanzieren die medizinische Behandlung eines Patienten mit Herzklappenstörung. Ibrah ist Doktorand in Tübingen. Seine ausländische Krankenversicherung bezahlt nicht. Ohne Behandlung drohen ihm Folgeschäden bspw. durch Blutrückstau in die Lunge.

Kathrin Vöhringer von Medinetz Tübingen e.V. | 
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Über das Projekt

Hallo,

ich bin Carina und sammle gemeinsam mit dem Medinetz Tübingen e.V. Spenden für die medizinische Versorgung von Ibrahima Ndiaye. Ibrahima ist Doktorand der Literaturwissenschaft - und ist schon seit längerem hier bei uns in Tübingen als Stipendiat. Ibrahima ist nicht nur Doktorand, er ist auch einer meiner besten Freunde.

Letztes Jahr im Dezember hat er im Bus das Bewusstsein verloren, aus reiner Routine wurde er ins Krankenhaus geliefert. Ich war bei ihm in der Notaufnahme als die Ärzte einen Test nach dem anderen gemacht haben. Resultat : Hochgradige Mitralklappeninsuffizienz oder auf Deutsch: Herzklappenstörung. Das heißt: eine Herzklappe schließt nicht richtig – sehr vereinfacht ausgedrückt. Was es noch heißt: Einwirkungen im Alltag wie Blutrückstau in der Lunge, Atemnot, Schmerzen und vor allem eine verkürzte Lebensdauer.

Weiteres Resultat: 8000 Euro Behandlungskosten eines zwei wöchigen Krankenhausaufenthaltes mit operativem Eingriff (der leider nichts gebracht hat). Seine Krankenversicherung aus Dakar bezahlt nicht, da es sich ihrer Meinung nach nicht um eine akute sondern eine chronische Erkrankung handelt. Die Schulden müssen bezahlt werden, damit Ibrahim im Krankenhaus weiter versorgt werden kann. Ibrahima hat die Mittel nicht. Der Arzt bei der Nachuntersuchung von 500 Euro (die habe ich privat bezahlt) meinte, eine lange Lebenserwartung wird er nicht haben. Ich stand neben Ibrahima, mit Tränen in den Augen und habe ihm das irgendwie übersetzt. Nach Worten suchend, um Fassung ringend.

Vor ein paar Tagen hatte er wieder einen Schwächeanfall. Ibrahima ist so tapfer. Er sagt immer "wenn Allah es so möchte, ist es so". Aber ich kann mich damit nicht abfinden. Ich kann nicht daneben stehen und zusehen und hoffen, dass irgendwas passiert. Also möchte ich was tun. Ibrahima ist mein Freund und bis ich nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt habe, die ich habe, kann ich ihn nicht gehen lassen. Nur weil ich das Glück und die Privilegien habe, in einem System zu leben, das mir mein Leben ermöglicht, kann ich nicht zusehen, wie er - woanders geboren, hier im Aufenthalt - nicht dasselbe Glück hat. Es ist mehr als dringend.

Ich möchte alles geben, um die ausstehenden Schulden von 8000 Euro zu sammeln, damit es im Krankenhaus weitergehen kann und bitte um deine/eure/Ihre Hilfe. 
Ich habe dank des Medinetz Tübingen e.V. einen gemeinnützigen Verein an meiner Seite, der mich unglaublich unterstützt und mir angeboten hat, in einer gemeinsamen Kooperation zu sammeln. Gemeinsam sind wir außerdem bemüht, eine Krankenversicherung für Ibrahim hier in Deutschland abzuschließen, die in Zukunft entstehende Kosten abdeckt. Der Verein engagiert sich für medizinische Versorgung von Menschen, die nicht immer Zugang zu unserem Gesundheitssystem haben – und das deutschlandweit. Denn Gesundheit ist ein Menschenrecht!

Wir bedanken uns bei allen, die helfen, diesen Aufruf zu verbreiten. 
Merci und Djeredjef!
Zuletzt aktualisiert am 01. Februar 2021

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